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Vademecum für Pilzfreunde : Taschenbuch zur bequemen Bestimmung aller in Mittel-Europa vorkommenden ansehnlicheren Pilzkörper mit 4 Bestimmungstafeln und Zitaten bekannten Bildwerke
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XI. Lycoperdon Stäubünge.

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1015 cm, mit faltig-zusammengezogener Basis, der obereTeil zerfällt nach der Reife gänzlich, so daß nur die dauer-hafte becherförmige braune Basis stehen bleibt. Frucht-masse weiß-grünlichgelb-olivbraun. Sp. rundlieh 45 [x, fastglatt, ungestielt. Auf Triften, trockenen Angern.Gramberg II. 37, Michael II. 199 (100).

35. L. depressum (Bon.) Niedergedrückter Stäubling. Weiß-** gelblich, nur körnig-kleiig mit kurzstacheligem Scheitel,

kreiseiförmig 34,5, mit gefalteter Basis. Nach der Reifesenkt sich die durchlochte Peridie auf die unfrucht-bare Schale nieder, so daß er vertieft und breiterals hoch erscheint, und zerfällt allmählich bis auf diebecherförmige braune Basis. Der fertile und sterile Teillassen sich leicht und sauber trennen. Fruchtmasse olivgrau.Sp. kugelig 3 4 [x, fast glatt, ungestielt. Nur auffeuchten Wiesen, fast rasig.

36. L. flavescens (Rostk.) Gilbender Stäubling. Weißlich, bald* zitronengelb mit breiteren blassen Schuppen, birn-

förmig 6/5 cm. Der obere unregelmäßig-zerreißende Teilversehwindet allmählich samt dem Capillitium, so daß nurdie Basis über den Winter zurückbleibt. Fruchtmasse oliv-braun. In lichten Fichtenwäldern gesellig, im Herbst.

ß) Gestielt-kopfige Fruchtkörper.

37. L. utei'ii'6rme (Bull.) Schlauchförmiger Stäubling. Gelbgrau -fußig, kleiig oder körnig-warzig, breitkopfig-gestielt, einemTrinkschlauche ähnlich, 1015 hoch, 58 cm breit,mit langem dickem (34 cm), meist runzelig-faltigemStiel und dicker lederartiger, bis auf den dauer-haften Stiel zerfallender Peridie. Die Fruchtmassewird samt dem weißen, sehr porösen sterilen Teil goldgelb,

' zuletzt olivbraun. Sp. rundlich 45 [/., fast glatt, ungestielt.Auf Grasplätzen im Laubwalde.

38. L. rfisticum (Bon.) Zylindrischer Stäubling. Graugelb -lederbraun, dicht mit flockigen, kreisförmig stehenden,zusammenneigenden Stacheln besetzt, die große Areolenhinterlassen, zylindrisch, allmählich sich kopfförmigerweiternd, am Scheitel lappig-zerreißend und zerfallend.Fruchtmasse braunrußig. Sp. kugelig, kleiig, gestielt-ab-fallend. Im Eichwalde. Hat mit 37 die Färbung gemein,mit 39 die Areolen.

38. L. pistilliförme (Bon.) Stempeiförmiger Stäubling. Weiß-graulich, mit zusammengesetzten Stacheln, die abfallendeine sternförmige Zeichnung zurücklassen, breitkopfig-gestielt, fast stempeiförmig 1013 cm hoch, 58 cm breit,mit langem bauchigem, nicht faltigrunzeligem, bis5 cm dickem Stiel, im oberen Teil schließlich unregelmäßigzerfallend. Die Fruchtmasse wird samt dem Stielinnerenerst oliv, zuletzt graubraun. Sp. rundlich 55,5 (x, zartstachelig,gestielt-abfallend. Auf Bergabhängen, Heidetriften gesellig,im Herbst.

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