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Bauchpilze — Gasteromyeetes.
Fruchtmasse wird olivbraun, schwefelgelb durch-setzt, trocken olivgrau, fast geruchlos. Sp. rundlich10—13 [L, warzig-stachelig. Im Walde, an sandigen Weg-rändern.32. Sei. vulgare (Hörn.) Kartoffel-Bovist, Schweinotrüffel. Meist** weißblaß und fast glatt, seltener gelblich oder rotbräunlich,oder warzig und gefeldert, einer länglichen Kartoffelknollesehr ähnlich sehend (3—6 cm), mit dicken verzweigten Mycel-strängen. Peridie korkig derb, 2—3 mm dick, überallrissig-zerbrechend. Fruchtmasse weiß, dann blauschwarzvon weißlichen Fasern durchzogen, zuletzt tiefschwarz,trocken schiefergrau und staubig-zerfallend, heringsartigriechend. Sp. rundlich 8—12 jx, warzig-stachelig. AufFeldern, Äckern, förmliche Nester bildend. Gilt als giftig.Die schwarze Fruchtmasse soll nach Entfernung der blassenPeridie auf den Pilzmärkten als Trüffel angeboten werden.Gramberg IL 41, Michael I. 82 (28).38. Sei. verrueösum (Bull.) Braunwarziger Hartbovist. Erst ge-** schlössen kastanienbraun, später braunschuppig, rundlichoder länglich, sitzend oder kurzgestielt, kleiner (3 — 4 cm).Peridie fast hautdünn, lederig, unregelmäßig aufreißend.Fruchtmasse wird purpurbraun, ist geruchlos. Sp.rundlich 12—15 jz, warzig-stachelig. Auf Triften, Weiden,Wegen. Die Stärke der Peridie und die Farbe der Frucht-masse geben bei Bestimmung den Ausschlag.
36.
XI. Lyeoperdon (Tournef.) Stäublinge.
Weichfleischige birnförmige oder gestielt-kopfige Fruchtkörpermit einer doppelten Peridie, einer äußeren anfänglich fleischigen,die oft charakteristisch skulpiert ist und bei der Reife zer-bröckelnd abfällt und einer inneren, die aus faserigen Hyphenbesteht, bei der Reife sich öffnet oder gleichfalls zerfällt. Nurdie obere Partie der Fruchtkörper ist mit der Fruchtmasseausgefüllt, die sterile Basis unterscheidet sie von den beidenfolgenden Gattungen. Die Fruchthaut kleidet dem bloßenAuge unsichtbare Kammern aus. Die Fruchtmasse (Gleba)wird bei der Reife desorganisiert, bekommt erst eine breiige,dann staubig-flockige Beschaffenheit, so daß zuletzt nur dieSporen, welche als feiner Staub entweichen, und die gebräuntenHyphen der Kammerwände als freie flockige Masse (Capil-litium) oder als angewachsener Flockenschopf (Columella)übrig bleiben. Die Stäublinge sind im Jugendzustande alleeßbar.
a) Die ganze obere Partie zerfällt bis zur
sterilen Basis (Calvatia).
a) Stiellos-sitzende Fruchtkörper.
34. L. caelätum (Bull.) Getäfelter Stäubling, Hasenbovist. Weiß-
** graulich, typisch felderig-getäfelt, fast kreiseiförmig
38.