I. Hydnum — Stachelinge.
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b) Stacheln verfärbend.Hut gezont 17—20.
18. Hyd. connatum (Schulz.) Schmetterlings-Stacheling. H. durchverschiedenfarbige Zonen gebändert, seidig, zuletztkastanienbraun, bisweilen mit höckeriger Scheibe, trichter-förmig 2—3, dünn, lederig. St. braunschwarz, glänzend-kahl, dünn. Steh, fleisch-ockergelb, zart. In dienten Nadel-wäldern gehäuft und zusammenfließend.
19. Hyd. zonätum (Batsch) Gezonter Stacheling. H. scherben-rostfarbig mit blasserem sterilem Rande, mehroder weniger doutlich-gezont, strahligrunzelig, baldkahl, fast trichterförmig 5—8, lederig. St. rostbraun, fastkahl, kurz, ungleichdick, meist wurzelnd. Steh, fleischrötlich,zuletzt rostbraun, pfriemlich, 4—6 mm lang. Fl. fast purpurn -rostbraun, gezont, korkig-lederig, geruchlos. Sp. rundlich5—6/4—5 [x, höckerig, rostbraun. Im Nadel- und Laubwalde,sehr gesellig, öfter zusammenfließend. Scrobiculatvim (Fr.)weniger deutlich gezont mit höckerig-grubiger Scheibe, Que-letii (Fr.) mit fast strahlig-lamelliger Scheibe, velutinum (Fr.),fast glatt und sammetig, halte ich für bloße Varietäten. Fries,Je. Tf. 5, 1.
*0. Hyd. ferrugineum (Fr.) Schwitzender Stacheling. H. fleisch-blutrot mit fleischbrauner Scheibe und weißem Rande, durchgesättigtere Zonen bunt, höckerig"-runzelig, anfangs keulig-kreiseiförmig mit weißem, blutrote Tropfen aus-schwitzendem Filze überkleidet, spater ausgebreitet-niedergedrückt oder becherförmig 3—8, zuletzt ganz ein-farbig schmutzig-fleischrostbraun, schwammig-korkig. St.rostbraun, breitgedrückt oder gefurcht, schwachfilzig, un-gleichdick 3—4/10—-20. Steh, weiß, bald fleischbräunlich,herablaufend. Fl. schmutzig-fleischrot, gezont, schwammig,.mit fleischblutrotem Safte erfüllt, trocken gebrech-lich, riecht fast angenehm. Sp. eckigelliptisch 4—5,5/3—4 [j.,stachelig, bräunlich. Im Nadelwalde gesellig. Bresadola»Trid. Tf. 143, Fries, Ic. Tf. 4.
~1« Hyd. spadiceum (Pers.) Schokoladebrauner Stacheling. H.dunkelschokoladenbraun, trocken schmutzig-purpurblaß,einfarbig, grobstriegelig, flach 7—9, mit scharfem fast lappig-striegeligem Rande. St. dunkel purpurschwarz, sehr kurz.Steh, dunkelbraun mit rostgelben Spitzen, nachHutrand blaß, 5—6 mm lang. Fl. bunt, rostfuchsig,bläulich-gezont, fast korkig, riecht mehlartig. Sp.rundlich 5/4 (i, stachelig, bräunlich. Im Nadelwald 10. (Jena.)Michael II. 117 (III. 33).
»»• Hyd. auranüaeum (Schw.) Orängegelber Stacheling. H.orangegelb mit weißem Rande, ungezont; höckerig,anfangs mit weißem Filze überzogen, kreisclförmig-flach 5—8,derb. St. orangegelb, kurz, knollig 3—4/20—30. Steh.weißlich-orangegelb-bräunlich, 4—6 mm lang, herablaufend.Fl. orangefuchsig, gezont, korkig. Sp. rundlich 4,5—5,5 [/.,.