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ist 12 mm lang. Es wird überragt von dem 6—7 mm langen, häutigen, eingerollten, schnabelförmigenMittelband, durch das der fadenförmige Griffel mit der kleinen, trichterförmigen, gewimperten Narbe hin-durchgeht. Die 2 Nectarien sind stiftförmig, stielrund und bis 9 mm lang.
Früchte und Samen sind unbekannt.
Die Heimath des Ingwers ist heute, wie die so vieler Culturpflanzen, nicht mehr mit Bestimmtheitnachzuweisen. Aus der Verbreitung der Gattung geht aber mit ziemlicher Gewissheit hervor, dass sie inOstindien, wahrscheinlich im Malayischen Archipel zu suchen ist. Er wird überall in den Tropen alsGewürz cultivirt und verwildert dann leicht. Wir sahen solche Exemplare von Neu-Pommern, Kamerunund Brasilien.
Als Jthizoma Zingiberis findet das ungeschälte, aber oft an den Seiten durch Schaben von der Kork-schicht befreite Rhizom der Pflanze medicinische Verwendung. Das von der äusseren Partie der Bindebefreite und getrocknete Ingwerrhizom wird als weisser oder geschälter Ingwer neben der ungeschältenSorte als Gewürz gebraucht. In Zuckersyrup eingekochtes frisches Rhizom kommt als »eingemachterIngwer« in den Handel.
Erklärung der Abbildungen.
Yig.A.B.
Fig.
0.
Fig.
D.
Fig.
E.F.
Fig.
G.
Fig.
G".
Fig.
H.
Fig.
I.
Fig.
K.
Die blühende Pflanze nach einem in Vorderindiencultivirten Exemplare: A. der laubtragende, JB. derBlüthenspross.Das Deckblatt.Das Vorblättchen.
Die Blüthenknospe, von den Seiten gesehen.Die Bliithe: d. Fruchtknoten; e. Kelch; k. Blumen-krone; l. Zipfel derselben; n. Labell; o. Staubbeutel;q. Mittelbandfortsatz; t. Griffel; u. Narbe.Der Kelch, ausgebreitet.Die Blüthe, ohne den Kelch.Das Labell: m. die Seitenstaminodien.Der obere Theil der Blüthe, vorn aufgeschnitten,um etwas mehr als die Hälfte vergrössert.
Fig. M.
Fig.
N.
Fig.
0.
Fig-
P.
Fig.
Q-
Fig.
JR.
Fig.
S.
Fig.
T.
Fig.
U.
Fig.
V.
Der Staubbeutel im Querschnitt, 6mal vergrössert:p. Mittelband; loc. Theken; t. Griffel.Pollenkorn, 200mal vergrössert.Der Fruchtknoten, 3mal vergrössert: s. Nectarien.Derselbe im Querschnitt, 5mal vergrössert: e. Wanddesselben;/.Scheidewand; g. Samenträger; h. Samen-anlage.
Derselbe im Längsschnitt.Die Narbe: u. die Wimpern.Das Diagramm.
Dasselbe einer abnorm diandrischen Blüthe.Der Stempel mit einem Nectarium.Die abnorme Blüthe, aufgeschnitten und ausge-breitet.