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2 (1869)
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499
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Die Erklärung der alchemistischen Zeichen.

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Die Erklärung der alcheniistischen Zeichen.

Für das im Vorstehenden besprochene Lexicon könnte man,nach der Ueberschrift unter welcher es in einigen Handschriftensteht (vgl. S. 494), vermuthen, es enthalte auch eine Erklärungder Zeichen (rcäv örmdcov), welche in den griechischen alohemisti-schen Schriften so häufig vorkommen und sie nach dem Zeugnissederer, welche sich mit dem Studium derselben beschäftigt haben,so schwer lesbar machen 19 ). Nach Allem, was ich über den In-halt dieses Lexicons in den verschiedenen Handschriften erfahrenhabe, enthält es eine Erklärung dieser Zeichen nicht; wohl abersteht eine solche als ein besonderer Aufsatz in einer ziemlichgrossen Zahl von Handschriften.

Die älteste Form der Sammlung griechischer alchemistischerAufsätze enthielt, wie ich bereits S. 325 erinnert habe, diese Er-klärung der chemischen Zeichen noch nicht. Aber in späterenSammlungen steht sie: unter der Ueberschrift: 'EQfirjvEla räv 6r\-HEiav trjg EsQug r,ä%vris in der Turiner Handschrift (S. 269, Nr. 12),der Escurial-Handschrift A (S. 270, Nr. 4) und der Pariser Hand-schrift 2275 (S. 284, Nr. 2) 20 ), unter der etwas erweiterten Ueber-

19 ) Namentlich gilt dies für die später gefertigten Handschriften, für de-ren Schreiber jedes Verständniss der Zeichen fehlte und in welchen signachemicorum passim perperam expressa sunt, adeoque toti sermoni caliginemvix superabilem etiam intelligentibus et sagacibus lectoribus obducunt, wieFabricius (ßibliotheca graeca, Vol. XII [Hamburgi 1724], p. 747) bedauert.Das Dunkel wird noch dicklicher, wenn statt eines chemischen Zeichens einähnlicher griechischer Buchstaben, und dann statt des letzteren eine andereForm desselben gebraucht wird. Man hat sich weniger zu wundern, wennman statt der Zeichen-Erläuterung: © xqvabg - - geschrieben oder auch ge-druckt findet 0 /Qvabg - - (0 ist allerdings eigentlich ein Zeichen für 9-bXov);aber für Den, der sich dieser Licenz nicht bewusst ist, hört alles Verständ-niss auf, wenn statt der Form 0 des Theta die Form 9- gebraucht wird und(z. B. in Hardt's Beschreibung der Münchener Handschrift, a. S. 305 a. 0.,p. 28) angegeben wird, die oben in Besprechung stehende Zeichen-Erklärungbeginne mit: 9- XQvcbg - -. Einige Proben der Unverständlichkeit solcherZeichenschrift vgl. S. 306, Nr. 19 u. 20.

20 ) Nach Ameilhon in Notices et extraits des manuscrits de la biblio-theque nationale, T. V, [Paris, an VII], p. 3G8.

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