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2 (1869)
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Salmanas.

welche gewöhnlich als anonyme selbstständige, nicht zu dem desSalmanas gehörige betrachtet werden 275 ). Dieselbe Unsicher-heit erstreckt sich darauf, ob gewisse alchemistische Autoritätenin dem eigentlich unter dem Namen des Salmanas vorkommen-den Aufsatze oder in jenen zweifelhaften anderen Aufsätzen citirtwerden 270 ). Wenn Salmanas wirklich den Petasios citirt, anwelchen Olympiödoros (vgl. S. 430 u. 433) eine alchemistische

276 ) Hinter dem oben besprochenen Aufsätze des Salmanas stehen in derFlorentiner Handschrift (S. 260, bei Nr. 44), der Escurial- Handschrift A(S. 271, Nr. 19 u. 20), der von Fabricius benutzten \ß. 278, Nr. 9) u. a. An-weisungen zur Behandlung von Perlen und zur künstlichen Nachbildung vonEdelsteinen, welche Diejenigen, welche diese Handschriften einsahen und be-schrieben, als nicht zum Aufsatz des Salmanas gehörig aufführten; nurBor-richius (Hermetis, Aegyptiorum et chemicorum sapientia [Hafniae1674], p. 100 sq.) besprach auf Färbung der Steine Bezügliches, was diesenAnweisungen entnommen zu sein scheint, als von Salmanas herrührend,und der Pariser Manuscriplen-Katalog von 1740 scheint auch die Vorschriftdes Salmanas bezüglich der Bearbeitung von Perlen und die Anweisungenzur Darstellung von Edelsteinen in der Angabe für die Pariser Handschrift2325 (vgl. S. 285, Nr. 8) zusammengefasst zu haben- Höfer (Histoire de lacbimie, 2. ed., T. I, p. 299) betrachtet die Anweisungen zur Behandlung derPerlen (vgl. die vorhergehende Anmerkung) und zur Darstellung künstlicherEdelsteine, namentlich die Vorschrift: Kazußct<prj XCd-mv xal aft«ntiy3wi>(vgl. S. 328, Ahmerk. 205), als einzelne Capitel jenes Aufsatzes des Salma-nas. Es fehlen mir die Anhaltspunkte zur Entscheidung, ob diese Vorschriftmit der von Salmasius a. Anmerk. 271 a. O., T. II, p. 1098 als nenl ßa-tpfjg GpciQäydov handelnd besprochenen und von ihm dem Zosimos zuge-schriebenen identisch ist, bezüglich deren schon früher (S. 205) bemerktwurde, dass das Vorkommen arabischer Kunstausdrücke u. a. in ihr die Ab-fassung derselben in eine spätere Zeit setzen lässt, als die für den Zosimosanzunehmende ist. Was für die Identität spricht, ist namentlich, dass Sal-masius aus der von ihm dem Zosimos zugeschriebenen Vorschrift Stellenanführt, welche die Kunstausdrücke züXx und zc.Xux (als etwas davon Ver-schiedenes bezeichnend auch X<£Xx) enthalten, und dass Höfer für die vonihm als zum Aufsatze des Salmanas gehörig betrachtete Vorschrift gleich-falls den Gebrauch des Wortes teile (zäXax) hervorhebt. Salmasius kommtin seiner sehr gelehrten Erörterung über das, von ihm als ein arabisches be-trachtete, Wort zdXx zu dem Resultate, das früher so Bezeichnete sei das-selbe, wie das zu seiner Zeit als Talk Benannte. Gleicher Ansicht ist Höfer(a. a. 0., p. 258): Le mot talc, rüXax probablement d'origine Persane, de-signait un Silicate de magnesie.

276 ) Höfer a. a. 0., p. 300: Salmanas cite Zosime, Democrite («V zjj %(avÄlyvmltav aotptj ßlßXm), Marie et Petasius. Ce dernier avait publie les Me-moires de Democrite (Jij/joxQizeia vTTo[ivrjn«za).