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Allgemeine Zoologie.
heißt. Um dieselbe herum liegen die Zellen in Form eines ein- odervielschichtigen Epithels und bilden das Blastoderm. Daher der NameVesicula blastodermica oder kurz Blastula für das vorliegende Stadium.Je mehr Dotter vorhanden ist, um so kleiner ist die Furchungshöhle;sie fehlt bei centrolecithalen Eiern mit superficieller Furchung.
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Fig. 104. Discoidale Furchung des Cephalopodeneies (Loligo Pealii, nach Watase).ABC
Fig. 105. Superficielle Furchung des Insecteneies (Pieris crataegt). A Teilungdes Furcliungskerns, B Heraufrücken der Kerne zur Bildung des Blastoderms, C Bil-dung des Blastoderms (nach Bobretzky).
4. Bildung der Keimblätter.
Außer der Blastula gibt es noch ein zweites Entwicklungsstadium,welches allen vielzelligen Tieren gemeinsam ist, die Gastrula oder derzweischichtige Keim. Bei den äqual sich furchendenEiern ist das Stadium am leichtesten zu verstehen(Fig. 106 B) ; es hat hier die Gestalt eines doppel-wandigen Bechers mit weiterer oder engerer Mün-dung. Der Hohlraum des Bechers ist die Anlagedes wichtigsten Abschnittes des Darms, des Ur-darms oder Archenteron; die Mündung ist derUrmund oder das Prostoma; von den beiden dieBecherwand bildenden und am Prostoma zusammen-hängenden Zellschichten heißt die äußere Ectoblast
Fig. 106. Gastrulation des Amphioxus (nach Hatschek).Im Unterschied von Fig. 100 ist der animale Pol abwärts,der vegetative aufwärts gerichtet. In Fig. A beginnen dieZellen des vegetativen Poles einzusinken. B Einstülpungbeendet, Furchungshöhle auf einen Spalt zwischen Entoblastoi und Ectoblast ek reduziert, o Gastrulamund.