Allgemeine Zoologie.
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+ weiß $ = weiß blühende, ebenfalls rein züchtende, aber auf die andereAusgangsform zurückschlagende Formen; c) 1 / i rot 6 ~\~ weiß ?; d) 1 /. t weiß &+ rot ?. Die letzten 2 / i würden zwar auch rot blühen wie das erste 1 /, i ',sie sind aber der Constitution ihrer Zellen nach Hybride wie ihre Elternund müssen daher wie diese und in der gleichen Gesetzmäßigkeit weiterspalten. Die große Bedeutung der mitgeteilten Befunde ist offenkundig;sie besteht darin, daß es gelungen ist, eine weitgehende Übereinstimmungzwischen den Konsequenzen der theoretischen Vorstellungen, die aus derBeobachtung der E-eifungs- und Befruchtungserscheinungen gewonnenwurden, und wichtigen experimentell ermittelten Tatsachen nachzuweisen,es ist ferner bedeutsam, daß es gelungen ist, die so außerordentlich kompli-zierten Erscheinungen der Vererbung einer exakten, in mathematischenFormeln zum Ausdruck kommenden Erforschung zugängig zu machen.
3. Furchungsprozeß.
Die befruchtete Eizelle teilt sich in rascher Aufeinanderfolge in 2,i, 8, 16 etc. Zellen, die naturgemäß immer kleiner werden, da die Massedes Eies gar keine oder wenigstens keine entsprechende Zunahme erfährt.Man nennt die Zellen Furchungskugeln, den ganzen Vorgang den Furchungs-prozeß, weil bei jeder Teilung auf der Oberfläche Furchen entstehen, dieimmer tiefer durchschnüren (Fig. 100). Im großen und ganzen herrscht dieRegel, daß jede neue Furchungsebene sich möglichst senkrecht auf die Anordnungvorhergehende stellt. Daher die Erscheinung, daß die drei ersten Furchungs- furchen.
Fig. 100. Äquale Furchung von Branchiostoma lanceolatum (nach Hatschek) IZweiteilung (Bildung der ersten Meridionalfurche), If Vierteilung (zweite Meridional-furche gebildet, Furchungskugel 4 ist verdeckt), III Achtteilung (Äquatorialfurche.Furchungskugel 7 und 8 sind verdeckt), IV Blastula auf dem optischen Durchschnitt;eine einschichtige Zellenblase umgibt die Furchungshöhle. In I, II, III bezeichnetein kleines Körperchen (Richtungskörperchen) den animalen Pol.
ebenen, welche die Zwei-, Vier- und Achtteilung veranlassen, fast bei allenTieren gleich angeordnet sind. Den Vergleich mit der Erdkugel zugrundelegend, spricht man von einer ersten und zweiten Meridionalfurche (I, II)und nennt die dritte Furche die Äquatorialfurche (III). Die Kreuzungs-punkte der beiden Meridionalfurchen liefern uns die Pole des Eies, denanimalen und den vegetativen, so genannt, weil das Material deseinen vorwiegend für animale Organe (Nervensystem), das Material desanderen für vegetative Organe (Darm) verwandt wird.
In der Entwicklungsgeschichte unterscheidet man verschiedene Arten Einfluß desdes Furchungsprozesses, deren Besonderheiten von zwei Momenten be- D d e n fu*-'stimmt werden: 1. von der Masse des zur Ernährung des Eies dienenden <*im g s P ro-Materials, des Nahrungsdotters. 2. von der Anordnung desselben. DerNahrungsdotter wirkt hemmend auf die Teilung ein, da er ein Material«larsteilt, welches keiner aktiven Bewegung fähig ist und nur durch dieTätigkeit des Protoplasma auf die Furchungszellen verteilt wird. Je mehr
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