Rheokristalle: Bewegungen; Myelinformen.
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Pig. 6 u. 22). Wenn zwei hohle Sphärokristalle zusammenfließen(wie bei der Kopulation von einzelligen Protisten), verschmelzen
Fig. 20. Fig. 21. Fig. 19.
Fig. 18—22. Myelintormen von Ammonium-Oleat,
nach Beobachtungen von Otto Lehmann, 1887.
Fig. 18. Eine Gruppe von „lebenden" Rheokristallen, die sich an-dauernd lebhaft bewegen und ihre Form beständig verändern.
Fig. 19. Ein einzelner Rheokristall von zylindrischer Form, in dreiverschiedenen Zuständen der Bewegung; derselbe krümmt sich (a) und drehtsich spiralig um seine eigene Achse (b, c).
Fig. 20. Ein hohler Sphärokristall, in Abrundung begriffen.
Fig. 21. Derselbe verwandelt sich in einen hohlen Zylinder. Spätergeht dieser in einen soliden einachsigen Kristall von Spindelform über(Fig. 22).
Die Richtung der Moleküle ist durch kleine Striche in der flüssigkristallinischen Haut des hohlen Kristalls angedeutet; zuletzt steht ihreoptische Achse senkrecht zur Oberfläche der Flüssigkeit.
Nach Lehmann, „Die neue Welt" (1911), S. 259.
auch ihre beiden Kerne (Pig. 23). Bei weiterem Wachstum gewinntim „Kampf ums Dasein unter den Molekülen" die stärkere Mole-thyne (kristallinische Richtkraft) das Übergewicht über die schwä-