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Über die Einwirkung von Monochloracetal auf einige isomere Xylenole und Äthylphenol, sowie über die Synthese einiger homologen Cumarone
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und war im Verhältnis nur mit einer geringen Menge feinverteilten Kochsalzes durchsetzt; diese sehr geringe Mengegalt als Beweis, dass die Reaktion in nicht genügenderWeise vor sich gegangen war. Eine frisch bereiteteMischung von den erwähnten Substanzen wurde nun20 Stunden lang auf 160° C. erhitzt, wobei also die Tem-peratur den Siedepunkt des Monochloracetals (157° C.) über-steigt. Diese Einwirkung verursachte eine goldgelbeFärbung der Flüssigkeit und eine reichliche Menge vonabgeschiedenem Cblornatrium. Das Einwirkungsproduktwurde mit alkalischem "Wasser geschüttelt. An der Ober-fläche sammelte sich ein klares aromatisch riechendes Ölan; zwecks Isolierung desselben wurde die Flüssigkeitim Scheidetrichter mehrmals mit Äther ausgeschüttelt,die ätherische Lösung über grobkörnigem Chlorcalcinmgetrocknet; hierauf der Äther abdestilliert und das zurück-bleibende Öl der fraktionierten Destillation im Vakuumunterworfen. Bei einem Druck von 20 mm und der Tempe-ratur von 168° C. zeigte, sich ein constanter Siedepunkt;die Flüssigkeit destillierte als ein völlig farbloses, schwacharomatisch riechendes Öl über. Die analytischen Be-stimmungen dieses Destillates ergaben, dass es das a-o-Xylenoxylacetal sei. Das Acetal konnte durch starke Ab-kühlung nicht fest erhalten werden, und bildet ein dünn-flüssiges, lichtbrechendes Öl vom spez. Gew. 0,992 bei16° G.; in Wasser ist es völlig unlöslich, dagegen leichtlöslich in Äther und Alkohol. Gegen Silberlösung undFehlingsche Lösung zeigt sich das Acetal zuerst indifferent,wohl aber tritt unter Bildung von Aldehyd Reduktionnach anhaltendem Kochen ein. Mit Wasserdämpfen istdas Acetal völlig flüchtig. Die Ausbeute betrug 65 %der Theorie.

Analyse:0,1591 gr Substanz gaben 0,4111 Kohlensäure und0,1300 Wasser.