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Scheele's Entdeckungen lange unbekannt geblieben sein,wenn sie nicbt in Bergman einen Widerhall gefundenhätten. Allein der berühmte Professor zu Upsala wurdeder Herold seines Freundes. Sobald ihm Scheele ausseiner Abgeschiedenheit eine Entdeckung meldete, be-eilte sich Bergman , sie überall zu verbreiten. So kames, dafs wahrend in Schweden sein Dasein fast unbe-kannt war, sein Ruf, Dank den Correspondenzen Berg-mans, im übrigen Europa sich verbreitete. Bald tru-gen seine Abhandlungen, welche ins Deutsche undFranzösische übersetzt wurden, seinen Ruhm in dieFerne, und lenkten gegen das Ende seines Lebens dieBewunderung des gelehrten Europa's auf ihn, der inseinem Vaterlande kaum bekannt war.
Man erzählt, dafs der König von Schweden, derauf einer Reise aufserhalb seiner Staaten unaufhörlichvon Scheele als einem der ausgezeichnetsten Männersprechen hörte, sich Vorwürfe machte, nichts für ihngethan zu haben. Er glaubte es seinem eigenen Ruhmschuldig, einen Beweis von Werthschätzung einemManne zu geben, der sein Vaterland so aufserordent-lich verherrlichte, und er beeilte sich daher, ihn indie Liste der Ritter seiner Orden eintragen zu lassen.Der Minister, welcher beauftragt war, ihm diesenTitel zu verleihen, gerieth in Erstaunen. Scheele!Scheele! das ist doch sonderbar, sagte er. Der Befehlwar deutlich, ausdrücklich und dringend, und Scheelewurde zum Ritter gemacht. Aber Ste errathen wohl,es war nicht Scheele, der berühmte Chemiker, derRuhm Schwedens, es war ein anderer Scheele, der sichals Gegenstand dieser unerwarteten Gunst erblickte.
Dies ist die Geschichte Scheele's in seinen Bezie-hungen zur Welt; handelt es sich aber um sein Ver-hältnifs zur Natur, so ist sie eine ganz andere.
Als Chemiker gelingt ihm Alles : er löst die schvvie-