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toniia essentiarum vegetab.; 2) Tartarologia u. s. w. Vielepharm.-chem. Ppte. lehrt er darstellen und eifert gegen die Suchteine Universalarznei darzustellen. A. S. muss als einer dergrössten Verbesserer der pharm. Chemie des 17. Jahrhundertsangesehen werden. Seine Werke sind als Opera medico-chymicaquae extant omnia 1647 und 1682 erschienen. Es ist jedenfallsanzunehmen, dass er nicht Arzt allein, sondern auch Apothekerwar, denn sonst hätte er wol schwerlich die vielen practisoh-cli('.mischen Arbeiten ausführen können.
Theod. Turquet de Mayerne, geb. 1573, gest. 1655, Dr. med.,Leibarzt Henry IV., sodann Jacobs I. und IL von England, schriebeine, an chemischen Ppten. reiche Pharmacopoe. ■
Joh. Baplista van Helmont, geb. 1577 zu Brüssel, gest. 1644,berühmter Arzt und Chemiker in Vilvorde bei Brüssel. H. unter-scheidet zuerst die Licht auslöschende Eigenschaft der Luftsäure(Kohlensäure) von der atmosphärischen Luft, lenkt überhaupt dieAufmerksamkeit der Chemiker auf die Luftarten, welche durchHitze sich aus organischen Stoffen entwickeln und benennt siemit dem Namen Gase. Er streicht das Feuer aus der Zahl derElemente und nennt die Flamme entzündeten und erleuchtetenHauch fetter Aushauchungen. Medicinisch wichtig sind seineForschungen über die Steinkrankheit.
Arnold Weickhard, geb. 1578, gest. 1645, derselbe schrieb:Thesaurus pharmaceuticus, galeno-ehymicus und eine Pharma-copoea domestica.
Gregor Horst, geb. 1578, gest. 16136, Professor der Medicinin Wittenberg, dann Giessen, zuletzt Arzt in Ulm, schrieb Obser-vationes pharmaceuticae, Becas pharmaceuticorum u. a. m.
Lazarus le Riviere oder Biverius, geb. 1589, gest. 1655, ArztUnd Lehrer der Chemie in Montpellier, von ihm stammt diePotioHiverii.
Jean Hey, geb. 1590, gest. 1645, Arzt, Physiker und Che-miker, erkannte schon, dass bei der Verkalkung der Metalle dieZunahme des Gewichts aus der Luft komme; so wichtig die Be-obachtung auch war, achtete doch Niemand darauf; die Waage hattezu jener Zeit für den Chemiker kaum eine Bedeutung.
Werner Molfink, geb. 1599, gest. 1673, war Professor derChemie und Anatomie in Jena. Seine Verdienste um die Chemiehestehen hauptsächlich in der klaren Sprache bei den Erklärun-gen in seiner Chymia in artis l'onnam redaeta 1661. Er wareiner der ersten, welche die Anatomie an wirklichen Leichen lehr-ten, aus diesem Grunde wurde von den, auf die Anatomie ge-brachten Leichen gesagt: dass sie gerolflnkt würden.
Paul Guldinus, um 1600 Preussischer Apotheker, schriebOnomasticum Latino-Garmanico-Polonicum rerum ad artem phar-maceuticam pertinentium 1642.
Christoph Glaser, geb. um 1610 in Basel, gest. 1678, Apo-theker des Königs von Frankreich, Professor der Chemie in Paris,schrieb 1) sein Traite de Chymie (1663), welches auch in das