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2 (1874) Lebensbeschreibung der Förderer derselben
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in das Reich der Fabel gehören, wie die Darstellung des Goldesund der Panacee (die letztere soll das Lehen zu verlängernfähig sein). Da er kein Betrüger, so ist solcher Ausspruch Hin-durch eine lebhafte Phantasie oder Leichtgläubigkeit erklärlich.

Als gewiss ist anzunehmen, dass R. B. die Wirkung desSchiesspulvers schon kannte. Er war der Erfinder des Ver-grüssenmgsglases. Seine Zeitgenossen hielten ihn für einen dergrössten Magier seiner Zeit.

Das Opus majus, sein bedeutendstes Werk, legt Zeugniss vonseinen vielseitigen Kenntnissen ab.

Seine Kenntnisse in der Naturwissenschaft, hauptsächlich abersein Auftreten gegen die Sittenlosigkeit des Clerus waren Ursache,dass er zweimal, das letzte Mal 10 Jahre, in den Kerker geworfenwurde.

Raymundus Lullius oder Itamon Lull, geb. 1235 in Palmaauf der Insel Mallorka, gest. 1325 in Tunis; er stammte auseinem edlen spanischen Geschlechte und führte als Kriegsmamiein wüstes Leben, wodurch sein Vermögen sehr zusammenschmolz.Dann änderte er seine Lebensweise. Er ergab sich dem strengenLeben und der Einsamkeit, es erschien ihm Christus, und er ver-theilte den Rest seines Vermögens unter die Armen und bereitetesich durch anhaltendes Studium zum Missionär vor. Im 30. Jahreging er in das Kloster, nachdem er vorher in Campostella, Mont-pellier und Paris studirt hatte. Im Kloster setzte er seine Stu-dien, namentlich die theologischen und naturwissenschaftlichen,eifrig for tund unternahm dann dreimal den Kreuzzug zur Bekeh-rung der Bewohner Algiers; auf der Rückfahrt von der drittenReise erlag er den Folgen erduldeter Misshandlung. Lull warAlchymist und suchte den Stein der Weisen auf nassem Wege,aus welchem Treiben die Entdeckung der flüchtigen Producte beider Destillation hervorging. Er nannte den verdünnten WeingeistLebenselixir" benutzte ihn zur Lösung wirksamer vegetabili-scher Arzneisubstanzen und gab dadurch Veranlassung zur Ein-führung der Tinctureu in den Arzneischatz.

Lulls grosse Verdienste um die Chemie sind hauptsächlich in derscrupulösesten Genauigkeit seiner Beobachtungen zu suchen, dochwürden unsere heutigen Chemiker die Sprache es ist die derAlehymisten nicht verstehen. Ob Lull wirklich 486 Werkegeschrieben, wie die Geschichte der Chemie angiebt, kann nichtmit Sicherheit nachgewiesen werden, da dieselben erst nach derErfindung der Buchdruckerkunst gedruckt werden konnten. Einesseiner Werke: Opera omnia gab Salzinger 17211742 heraus.

Petrus de Crescenlis, geb. 1235, gest. 1320 und

Marco Polo, Ende des 13. Jahrhunderts, werden als ausge-zeichnete Botaniker genannt.