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2 (1874) Lebensbeschreibung der Förderer derselben
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schrieben haben und wurde der Arabische Galen genannt. Diesermuss nächst Geber zu den ausgezeichnetsten der ArabischenAerzte gerechnet werden.

Sabur Ebnsahel im 9. Jahrhundert, Lehrer an der Schule zuDschondi-Sabur, schrieb ein Buch, Krabatinge nannt, das von spä-tem Schriftstellern oft citirt wurde.

Haly Abbas der Magier oder Ali Ben el Abbas aus Persienum 950, schrieb das liber regius, worin er ein umfassendes Lehr-gebäude der theoretischen und practischen Medicin aufstellte.

Avizenna (Ihn oder Ebn Sina) Abu-Ali el Hosein Ben Ab-dallah, auch Scheich el Reis (Fürst der Aerzte) genannt, wurde980 zu Afschena in der Persischen Provinz Bochara geboren undstarb 1037. A. war einer der ausgezeichnetsten Gelehrten Ara-biens, nicht Mediciner allein, sondern auch Philosoph. Im 21.Jahre war er schon Leibarzt des Sultans Nuh Ben Mansur, zu-letzt lebte er in Ispahan beim Emir Ala-ed-Daula. A. soll 105Schriften geschrieben haben, die vorzügliehste unter denselbenist sein Canon medicinae, dessen 5. Buch von der Kunst derZusammensetzung der Medicamente handelt.

Die Gebrüder Serapion, von denen der Jüngere zu Ende des11. Jahrhunderts, ein Buch, liber de medicamentis simplicibus seude temperamentis simplicium schrieb.

Hassan Habalollah-Ebn Talmid, lebte im 12. Jahrhundertals Leibarzt des Kalifen von Bagdad, war zugleich christlicherBischof und verfasste eine Pharmacopoe.

Abulcasem oder Abul-Casim, Albucasis, Bucasis, gest. 1106,Arzt in Cordova, schrieb über Chirurgie und einfache Arznei-mittel.

Avenzoar, gest. 1162, in Spanien geboren, gebrauchte beiAugenleiden das Rosenwasser.

Rohen Attar oder Israeli Naruni, ein Apotheker in Kairo,schrieb eine Praxis pharmaceutioa. Dieser ist der erste Apotheker,der als Schriftsteller auftritt.

El-Beilhar in Malaga geboren, 1248 gest., war der berühmteste Botaniker der Araber und lebte im Dienste eines Sultans inDamascus, schrieb über einfache Arznei- und Nahrungsmittel,worin das Opium, Crotonöl, Coloquinten, Asafötida, Helleborus,Hyoscyamus, Olea cocta, Castoreum, Canthariden, die Metallprä-parate des Eisens, Kupfers, Bleis, Quecksilbers und das Auri-pigment als äusserliche Mittel Aufnahme fanden. Auch die Aloe,mehrere Gummiharze, der Campher, Senna, Colchicum, Gewürz-nelken, Conium und Zimnit finden nach ihm med. Anwendung,ebenso auch Moschus und Ambra.

Oseibia, geb. 1203, geb. 1269, Arzt zu Cahiro, zuletzt in Sar-ched in Syrien, schrieb fontes relationum de classibus medicorumund eine Geschichte meist Arab. Aerzte.