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2 (1892)
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§ 7. Die Drogen der Xebeuorgane.

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Reines Lupulm enthält höchstens -2,5 % Asche, gutes Handelsproduktetwa 10 % Asche, doch steigt der Aschengehalt, vorzüglich infolge desbeigemengten Sandes, oft bis auf 25%.

Geschichte: Der Apotheker Planche machte 1813 zuerst auf dieHopfendrüsen aufmerksam, welche dann bald medizinische Verwendungfanden.

b) Kamala.

Glandulae Rottlerae.Litteratur.

Verbreitung: Müller, Argoviensis, Prodromus XV, pars 2 (1862), p. 980. -Bendome, Flora sylvatica of southern India (1873). - Brandis, Forest Flora ofcentral and north western India 1874, p. Hl.

Einsammlung: Buchanan, A journey from Madras through the countries ofMysore, Canara, Malabar etc. London 1807, I, 168,204, 211; II, 39, 343. - Catalogueof the contributions from India to the London exhihition, Kalkutta 1862, p. 118,No. 2087. Flückiger and Hanbury, Pharmacographia, IL Edit., p. 573. - R.11. [rvine, General and medical topography of Ajmeer, Kalkutta 1841, p. 211.

Botanik: Kirkby, Pharm. Journ. Transact. (3) XIV, p. 419 u. SOS.

Chemie: Anderson, Edinb. New. Phil. Journ. (new ser.) 1, 300 (ehem.Centralblatt 1856, S. 372;. - Leube, Vierte«, prakt. Pharm. 9, S. 321, 1880. -Flückiger, Pharmakognosie des Pflanzenreichs, III. Aufl., S. 257, Berlin. - Liljen-ström, Pharm. Zeit. 1883, No. 70. - Salzer, Pharm. Zeit. 1884, No. 99. - Perkin,Bericht d. D. Cbein. Ges. 1886, S. 3109.

Stammpflanze: Mallotus philippinensis Müller Arg., Euphorbiaceae.

Verbreitung der Stammpflanze: Der immergrüne, diöcische, mäfsigo-roise Baum oder Strauch ist durch Vorderindien, Hinterindien, das süd-östliche China, durch den indischen Archipel und im Norden und OstenAustraliens verbreitet.

Einsammlung: Man sammelt die Droge von wildwachsenden Bäumenin Vorderindien, z. B. im Gebirge von Kamaon, in Mewar, bei Katakaam Mahauadi, in dem Gebirge zwischen Tscheram (Salem) und Arkaduin grofsen Mengen.

Man sammelt die Früchte des Baumes im März, bringt sie in Körbeund schüttelt und reibt sie. wobei die auf den Früchten sitzenden Drüsensich loslösen und auf unter die Körbe gestellte Tücher fallen. Die Samender Früchte werden zur Gewinnung von fettem Öle benutzt, die Drusenverwendet man in der Heimat des Baumes hauptsächlich zum Gelbfärben,doch auch als Wurmmittel.

Morphologie und Anatomie der Droge: Die Epidermis des Perikarpsder etwa 1 cm grofsen Früchte der Kamalapflanze ist mit zahlreichenroten Drüsen und weniger zahlreichen Sternhaaren besetzt. Drüsen und