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I. Mineralische Giite. Anhang: Gasarten.
JNamen derGifte.
Symptome der Vergif-
Kohleu-
oxrdgas.
Kohlenwas-
ftrstojffgaf.
tung.
Herzklopfen, dann Aufbo-rten der will- und unwill-kürlichen Bewegungen derSinticsfunclioneii, Goma,Scheintod, Tod,
Behandlung der
er-
gilt
im
8"
moniak, oder Essigsaure,oderCldor, Gompressen mitAmmoniak auf den Magen,Schröpfköpfe, Vesicatorien.(.Siehe Abtrittsgrubengas.)
Art und Weiseder Wir
;.ung.
Leichenbe-fund.
Augen glänzen,die Lippen sindbläulich, Hirn u.Lunge enthaltenviel renöses
schwarzes Blut;dieArlerien sindleer, die Zungeangeschwollen ,die Epiglottisimmer aufge-schlagen, dieLungen empby-sematisch, dieSchleimhaut desMagens und desDarmcanals, sowie die äufsereHaut, haben
schwarze Fleck-en.
Chemisches und physisches Verhallen.
Das Kohlenwasscrstoffgas ist ungefärbt unddurchsichtig, von unangenehmem Geruch,entzündlich bei Annäherung einer Flamme ;durch die Verbrennung entsteht Wasser undKohlensäure, welche Kalchwasser trübt.
Kohlensau-res Gas.
A n in e r t u n g.DieKohleusäurehäuft sich gernan niedrigenOr-ten, wohin sievermöge ihrerSchwere dringt,an; i, B. iu vul-kanischen Grot-ten, Kellern,Brunnen u. s. w.iu der Nähe vonRalchüfeu.
Die Symptome, welche daskohlensaure Gas hervor-bringt, gleichen ganz denender Erstickung von irrespi-rablem Gas; in tropfbarflüssiger Form verschluckt,ist es nicht schädlich.
Behandlungsart der Er-stickten im Allgemeinen:siehe den vorhergehenden Ar-tikel. Die durch Kohlen-säure in Asphyxie Gefalle-nen,sind gewöhnlich leichterins Leben zurückzurufen,als die inKohlendampf, oderin SchwefelwasserstoffgasErstickten,
CongcstionVenenhlutes
desinKopf undLungen.
Der Korperhält lange seine\Värme,dieMus-keln bleibenlange irritabel,die Blutgefäfse,insbesondere dieder Lunge, sindmit sehr dun-kelm Blut ange-füllt.
Das kohlensaure Gas ist ungefärbt, röthetI leise die Lackmuslösung, löscht brennendeKörper, löst sieh in Wasser auf, färbt Kalch-wasser weifs, und ist schwerer, als die atmo-sphärische Luft. Um es von anderen Gasar-ten zu trennen, bringt man es mit caustisebemKali in Berührung.
An merk. Um eine Gasart, und besonders koh-lensaures Gas aufzufangen, bringt man eine Flaschemit trocknem Sande gefüllt, an den bestimmten Ort,leert sie dort aus, und verstopft sie hermetisch.
Nicht er-neuerteLuft in ver-schlossenen
Räumen.
beschleunigter
Unruhe,Puls und Athen); späterwirddie Respiration langsamer;es erfolgt Stupor und Tod.
Freie Luft, Einblasen vonSauerstoß~gas mittelst desCbaussierscben Tubus, (S,Kohlendampf,)
Erstickung.
Herz und Ge-fässe enthaltenschwarzes Blut;das venöse Sy-stem ist mehrangefüllt, als dasarterielle.
Die längere Zeit hindurch cingeathmet ge-wesene Luft hat nicht mehr Stickstoffgehall,als die atmosphärische, aber mehr Kohlen-säure und thicrischen Hauch. Sic ist unge-färbt und durchsichtig, macht brennende Kör-per erlöschen, fällt Kalcbwasser und röthetLackmus titictur.