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Vorwort.
aufeinanderfolgen. Diese Classification erleichtert die Uebersicht desganzen Materials und erlaubt ganz besonders beim Unterricht verglei-chende botanisch-physiologische und physiologisch-chemische Gesichts-punkte in die leicht ermüdende Wiederkehr morphologischer Schilde-rungen einzuflechten.
Die Behandlung jeder einzelnen Droge beginnt mit knapp-gefassten, geschichtlichen Bemerkungen, auf welche die Anführung ihrerAbstammung und der Verbreitung, beziehungsweise der Cultur ihrerStammpflanze folgt. Von der botanischen Beschreibung der letzterenkonnte hier abgesehen werden, jedoch ist überall auf die betreffendenStellen in Chr. Luerssen's „Pflanzen der Pharmacopoea germanica"und, wo nöthig, auch in dessen „Medicinisch-pharmaceutischer Botanik",sowie auch auf die bezüglichen Tafeln in den bekannten colorirten Bilder-werken von 0. C. Berg und C. F. Schmidt, von R. Bentley undH. Trimen, von F. Gr. Hayne, von Tb.. Fr. Xees von Esenbeckund von J. J. Plenck verwiesen. Daran schliesst sich die Schilderungdes Aussehens, des anatomischen Baues und der chemischen Bestand-theile, so wie einiger Handelsbeziehungen und etwaiger im Handel mit-unter vorkommender Verwechselungen. Endlich werden die Hauptsäch-lichste medicinische Verwendung jeder Droge und ihre oflicinellen Prä-parate erwähnt.
Das Aussehen der unverletzten Droge und, wo es angebrachtwar, auch ihres Querbruchs ist möglichst übereinstimmend mit derKeichspharmacopoe geschildert und wie in dieser auch mit den An-gaben über Geruch und Geschmack vereinigt, weil diese letzterenin praxi bei Betrachtung des ersteren meistens gleichzeitig benutztwerden.
Die Anatomie ist, wo es zweckmässig erschien, zuerst soweit siemit Hülfe der Lupe charakteristische Bilder liefert, dann aber in ihrenmikroskopischen Einzelheiten eingehender, als es sonst üblich, dar-gelegt. Durch die grössere Ausführlichkeit werden pharmacognostisch-mikroskopische Hebungen und Untersuchungen unter erheblichem Zeit-gewinn wesentlich vereinfacht und die selbständige Orientirung schi-erleichtert. Die Handhabung des Mikroskops, die Anfertigung vonPräparaten und die Anwendung mikrochemischer Reagentien — welche