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1 (1891)
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Balsamum Copaivae.

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Copaifera Guianensis und einer zweifelhaften, als C. multijuga Hayne bezeichneten Ar!gesammelt.

Ausser den genannten Gegenden liefern auch die Antillen wenig gesehätzten Bal-sam. Er ist dickflüssig, trübe und von terpentinartigem Geruch.

Hin und wieder aus andern Gegenden Südamerikas vorkommender Balsam stammtvielleicht garnicht von Copaifora-Arten ab; so liefert Oreodaphne opifera Nees in Ve-nezuela einen Balsam, der dem Sassafrasoel ähnlich ist.

Der sogenannte Ostindische Copaivab alsam ist der von DipterocarpuS'A.rtm(Dipterocarpus alatus Roxb., angustifolins Wight et Arnott, graeilis Blume, hispidusThwaites, incanus Iloxb., litoralis Blume u. s. w.) gelieferte Gurjun- oder Gardjan-balsam. Ebenfalls dem Copaivabalsam ähnlich ist ein von Hardwiekia pinnata Roxb.(Caesalpiniaceae) in Ostindien stammender Balsam. Er ist im reflektirten Lichte fastvöllig schwarz.

Fig.

Xwei^ von Copaifera ofticinalis L. (nach Baillon).

Eigenschaften. Der Copaivabalsam hat die Consistenz eines mehr oderweniger dickflüssigen fetten Oeles, eine gelbe bis bräunliche Farbe, er ist klarnnd durchsichtig, stark lichtbrechend, nicht oder unbedeutend fluorescirend, voneigentümlichem, gewürzhaftem Geruch. (Parabalsam ist zuweilen fast farblosund sehr dünnflüssig.) Der Geschmack ist unangenehm bitterlich, ölig, schwachgewürzhaft, hintennach scharf und brennend und bleibt lange auf der Zunge,besonders am Hintertheile des Gaumens zurück. Der Balsam ist mit Benzol,l>enzin, Petroläther, Aether, Schwefelkohlenstoff, Chloroform in jedem Verhält-nisse klar mischbar, mit Amylalkohol und wasserfreiem "Weingeist meist klar