poliricu , alle su5a publica , Geistliche und Weltliche plistoria , prlücL , Tbco-loZlL, ?oIcmiLÄ, ^lccÜ8 immer vorlegen konte/ alles recht ins Haupt zu fassen/sein verwunderliche Gedachtnus alles von Kinds - auff frisch und lebhafftigst zu be-halten / auch in siererley Sprachen am zierlichsten zu erzehlen/endlich seine Wortund Sinn-reiche Llo^uentz und Beredsamkeit / was Er nur andere zu xerlua-cürren vornähme / Jedermanniglich mit seinen gewichtigen visturün völlig zu über-reden. Ware ich also mit so außbündigem lalcnc vom Himmel versehen / so ge-traute ich mich anheut Unseren in Gott ruhenden Herrn vor zustellen / als eine mitvielen Tugend-Strahlen hell-glautzende Sonn / welche doch Abends in ihrem Un-tergang / das ist/ im Tod viel grösser geschienen / dan am bellen Mittag : kla-jor IN occatu; Oder als einen Wohlgeartheten für sein Land und Leutl) jederzeitunermüdrt gestandenen recht - Bayerischen Löwen ; Oimlii8 Lconi;, der sich abernun zur Ruhe schlaffen gelegt : KehuielceK8 acoubuilti üc peo. (Ä) Oder alsem grossen und mächtig hoch - erhabenen Oolostum und Bild - Saul aller Ehrenund Würden / so aber nun durch ein Erdbeben / will sagen durch den Tod zuBoden gefallen. Oder als einen Hohen - Priester ^aron mit seinem Hoch - Prie-sittlichen Omar, Kleydung und Brust - Blat mit 12 ,. Edel - Gesteinen allerhandTugenden außgrzieret / obschvn nun Todts - verblichen / jedannoch mit gantz lcb-hafften Farben vor Augen zu mahlen.
Nun aber meiner Schwachheit und gantzlichen Unvermögens wohl wissend/ wilmich halten in den Schranckrn der Geistlichen Kirchen-Cantze!/ wil nicht ein gantzeund hell - leuchtende Sonn/ sondern nur etwelche Tugend - Strahlen; nicht eumivollkommen ausgemachten Löwen / sondern nur einen Tatzen : ex unZue pco-nem, darauß man sein vollständige Grösse abnehmen kan ; nicht ein hoch - erha-bene Bild - und Ehren - Säul / sondern nur einen Trimmer und abgefallenenDaumen ; ex pollice Ooioü'um , darnach man das gantze Kunst - Stück leicht-lich abmessen wird; nicht endlich einen mit all seiner Zierd und 12 - Edel - Gestei-nen wohl außstaffirten Hohen - Priester ^aroo, sondern nur etlich wenige / außallen Seiger Ertz-Bischüfflichm Höchst-fürtresslichen Tugenden ; Mit einemWort : Eins will nur heut zeigen / wie nemolich Wtyland unser GnädigsterHerr 708PP^U8 als ein recht Geistlicher Chur-Fürst und
Ertz - Bischoff in der Bischofflicher Hohen Tugend - Schul des Wostels / unteranderen von Paulo allen Bischöffm vorgelegte UeLkiones , Eine in besonder treff-lich wohl begriffen / und selbiger so wohl im Lehm als im Tod/ zu seinem Unsterb-lichen Nach-Ruhm / mit aufferbäuligster That auffs genaust nachkomme« Lveund ist diese : /z,ccenäirc vobi8 univcrso OreAl öLL. Habt acht auff Euchselbst / und auffdie gantze Heerd rc.
Abcheiklng.
Auff daß aber die probe und Beweist von jedermanniglich zu recht ver§standen werde / theile ich den angezogenen Text in drey Theil ab.
Der 1, Theil ist / daß Wcyland Ihre Durchlcuch-tiakeit l 08 kkU nit änderst
dan vom H. Geist selbst zum Ertz-Bischoffm gesetzt.Der i> Wie Er acht gehabt auff die gantze Heerd.Der Wie Er acht gehabt auff Sich selbst.
Hierbey aber proEre ich feyrligft zum Vorauß / daß in einem kurhistmBegriff änderst nichts anziehen werde / dan nur allein / was mir vonvertrauter Hand und Mund deren / die alles mit Augen gesehen / mitOhren gehört / zu Theil worden. Fange derowegen an im Nah-men des Allerhöchsten. B Erster
sa) 6ene5. 4 ?. 9 .