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Abhandlung von dem berühmten und wirksamen Ragoloschen Mittel zur Heilung der Epilepsie : Nebst den Zeugnissen derjenigen, welche durch den Gebrauch dieses Mittels sind geheilt worden
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ein Abführungömi'ttel verordnet hatte. Diesesthat zwar seine Wirkung, hatte aber wenigenEinfluß auf seine Umstände, denn diese bliebenso, wie zuvor. Ich ließ einenArzt kommen,welcher einen Aderlaß am Fuße verordnete.Hierdurch wurden die Kopfschmerzen sowohl,als der Schwindel ziemlich gelindert; allein dieFreude war von gar zu kurzer Dauer: denn aneinem Tage, wo ich und sein Arzt ihn ganz auf-geheitert fanden, fiel er mir einem Geschrey vomStuhl, und bekam die sogenannte Fallendesucht.Dieser Anfall dauerte anderthalb Stunden,und zwar mit solcher Heftigkeit, daß ^ch einentödtlichen AuSgang befürchtete. Indessen trotz-te die Natur der Gewalt der Krankheit, under kam wiederum zu sich, war aber so abge-mattet und schwach, daß er kaum sprechen konn-te. Der Arzt verschrieb ihm ein Brechmittel,wornach er sich wohl drey * bis viermal übergabund vielen übel riechenden Schleim und verdor-bener Galle von sich gab. Den drittenTag nach dem ersten Anfall überfiel ihn wiede-rum die Epilepsie, und auch diesmal verkün-digte ein heftiges Geschrey den Ausbruch desUebels. Der Anfall dauerte zwar nichtlange, doch war derselbe eben so heftig, wie erdas erstemal gewesen.- Den vierten Tag

bekani er den Paroxismum wieder, und so wie-derum den 5, 6, 7 und 8ten Tag. Manbrauchte zwischen durch, da mein Sohn vonseiner Marter befrcyet war, allerhand Mittel,und unter andern hat ihm Doktor Leonard,B 5 ein