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wurde diese Frau wiederum schwanger, undwurde alle acht Tage von der Epilepsie auf dasgräulichste hiiHerissen. Diese Patientin äusser-te während des Anfalls solche Stärke ihresKörpers, daß ich und noch zwey andre Manns-personen sie nicht zu halten im Stande waren.Man ließ ihr zur Ader, gab ihr beruhlgende undkrampfstillende Arzneyen; allein die Krankheit ,wollte der Anwendung dieser Hülfsmittel nichtweichen. Sie wurde den Gebrauch der Medi-kamenten überdküßig, und fieng an, allerhandabergläubische und sympathetische Kuren zu ver-suchen, die aber eben so wenig anschlagen woll-ten. Ein Bekannter aus Lissabon rieth, dasarcanum von einem gewissen Mönchen zu ge-brauchen, und meldete"ihr, daß er viele mit die,ser Krankheit behaftete Personen wüßte, welche,da ihnen keine andere Mittel helfen wollen,durch solches Mittel von dem Uebel befreyetworden wären- Man ließ solches kommen, underhielt in einer Schachtel ein braunlichtes übelriechendes Pulver. Dieses Pulver mußte sieunter meiner und des Herrn Doktors RosoyAufsicht, nach der dabey erfolgten gedrucktenGebrauchs - Anweisung, gehörig einnehmen.Wir waren auf alles um so aufmerksamer, umuns recht über den Ausgang des Gebrauchs zuunterrichten. Nachdem unsere Patientin siebenTheelöffel voll dieses Pulvers ausgebraucht hat-'te, entstand schon merkliche Erleichterung: dennstatt daß derParoxismus vorher eine ganze hal-be Stunde anhielte, dauerte derselbe nun nur