Lcrch-predigt.45
sen Schlaff hcissen sie/>iesckijisk, und sagen : Mose scyegestorben/nach dem Mund des t)Errn; welchesbey ihnen so viel ist/als mit einem Auß des MundsGottes. Olculum lißnum ek 2M0N8, Der 2 ^.uß iss einZeichen der Liebe. Weilen nun Gott seine Gläubigenhcrtzlich liebet / so ist ihr Tod ihme auch lieb / und gibtGott / selbigen / gleichsamb einen Kuß in dem Tod.Wider den Tod / haben sich einige Heyden zu tröstengesucht/ damrt/daß sie beydes ihnen / und den Ihrigen/das vielfältige Elend/dcme wir auff Erden müssenundcrworffen seyn/vorgelegt; so aber in dem Tod sichallzuniahle ende. Des Menschen Geburts-Tag/ heissensie/ , oder den Anfang des
Elends. Jawohl/was fromme und gläubige KinderGottes angehet; so nimmct mit deren Tod / freilich ja/alles Elend/ eine Endschafft; nicht aber so gehcts bey Un-bußfertig - und Ungläubigen / dann deren ewiges Elend/^fanget mit ihremTod erst an. Bey frommen Leuchen istder Tod / lelix rranürus 2 lsbore sä reguiem , s pere^rins-rione sä psrrism, ein frölicher Übergang von der Ar-beit'zur ewigen R.ube; eine R.äise auß dcrFremde/in das rechte und wahre'Varcerland. In dem Ver-stand sagt König Salomon sehr wohl: Der Tag desTods ist besser als der Tag der Geburt. Bey Un-bußfertig-und Ungläubigen aber / ist der zeitliche Tod/ein Übergang zum ewigen. Ein solcher gehek/wie ein Kia-lekcsnr , von der Grfängnuß zur Wahlstatk. Den Todgläubiger und bußfertiger Leuchen/herssen wir/
Abschnitt derGünde; dan da stirbt mitihnen ab zugleich/oieSündc/unSkraffberSünde.Stirbtaber der Gottlose/so stirbt er in seinen Sünden; dieSün-de stirbt nicht mit ihnen ab; sie folgt ihnen nach biß in dasGrab; sie leisten ihnen im Grab Gesell schafft; werdensuch an jenem Tag/mik ihnen/wiedemmb auß dem Grab! F z her-
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