t.
Chirurgia.
477
Wfti W«
4 W W,
Lüi,iMch
tfim
liiiwi rv«jllOTt. U®
^r#w«ä
»E
*<a
E?
'>L,
vjk
bedienet man sich der wider die Kröpfe dienlichen Mit«tel, ist es eine Knüpfung, gebraucht man solche Mit»tel, die für diese Krankheit eigentlich sind; ist es voneiner morastigen Lust, gebraucht man die Gewässerabführende Mittel, Sauerwasser, und lässet denKranken die Luft verändern.
Von dem Aderlässen.
Dirs Aderlässen ist die allergemeinste unter allenHandanlegungen der Wunkarzneykunst. Die Anfän.ger, so noch am wenigsten wissen, verrichten sie alleTage Sie ist dennoch in gewissen Umständen sehrschwer, und kann betrübte Folgen haben, wenn man! übel verrichtet. Es ist für diejenigen , so sich der. Wundarzneykunst widmen , höchstnöthig, dasi sie bey! Zeiten die Weife, wie inan diese Operation verrichten! soll , und die Mittel erkennen lernen, wie man denZufällen, so Folgen derstlben seyn können, theils vor»kommen, theils solche heben kann.
Wir wollen alles, was wir in Ansehung des Ader.laffens zu sagen haben, in drey Kapitel eintheilen. Indem ersten werden wir von der Handanlcgung selb«; sten reden. In dem andern werden wir" die wir-i kungen davon erklären. In dem dritten werden wirt >>ie Anstöße, so zuweilen auf solche erfolgen , und'R dn Mittel, wie man sie hebet, angeben.
Erstes Rapitel.
Von der Handanlegung des Aderlassens.
Wort Llutlassen ist zweydeutig. ZuweilenÜ&J nimmt man es für eine Handanlegung, zu.»j-'L ? e ,' lcn für das Ausfliesten des Bluts, welchesder Erfolg dieser Verrichtung ist. In dem ersten
Fast