Jahrgang 
1874
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III.

Van einer snverlicher aventnre.Stiuchin vau der Krone.

1 Huer in dem mei sprach zo mirZo Coellen ein so vrische mait:»Lieve gesell, ich mirken an dir,Din herz verborgen liden drait.Dat doe mir kont wae an dirs leitInd leeve raedes in der zyt,

Hei is dum der raedes niet en plyt.«

2 Do sprach hei: „Kans du mir geiven rait,Des doerft ich sicherlichen wail.

Ein wyf mir min herz besessen haifc,Die en wils niet merken mit al.Of ichs ir gerne sagen woulde,Ich en weis wie ichs beginnen soulde,Dat is dae van ich kommer duelde."

3 Sy sprach: »Gesell, ich raeden dir,Sint du der Sachen unkuendich bist,Mich vrien junkeren knappen vier:Der ein ein Overlender ist,

Der ander is alhie bekant,

Der dierde ein Westfelinger genant,

Der veirde is uis Hollant her gesant.

4 Die wil ich al zo mael nae ein anderIn min kamer laessen gaen,Woultu ire wort hoeren ind sien,

So gank hinder mine gardine stain,So wirt dir kont wie sy geberenInd wat reden sy an mich keren,Dar uis machs du vrien leren.«

5 Dar gink ich hin bis ich sach,Dat ein quam gegangen dar.

Ein marder-collire eme umb dem halse lach,Lank kruis geel was sin haer,Sin schoe waren ru an dem enkel side,Sin tabbart lank gefoedert und wideKoestlich als man des zo Nuerenberch plyt.

6 Ouch was sin hart gedreit, gespalt.

He sprach: „Was gebuestu, liebste min?

Sy sprach: »Hait ir it herze pyn,Das soelt ir mir nu doin kontUnd wie uwer smerze sy gewant,Dair um hain ich nae uch gesant.

7 Nu sait mir, wair is uwer sweer,

Und sitzent her.....

Fychen sal uns drinken halen her,Wanne, Metzgyn, Bielgyn, enhoirt ir niet!Wanne, gotzen, wie doet ir noch!Brenkt den wyn her, ane verzoch,

Ure ein, wared des gadems doch!«

8 Mit groissem suchten he doe sprach:„Owe, min liebste frauwe, hoere!Owe, das ich uch ie gesach !

Nu synt mir alle wort erdoet,

Das ich ure dughet niet en kan gesagen,

Want ich ure erwirdicheit habe zo clagen

u

9 »En doirst ir mir dat nie sagen ?

Is uch get Unwillen van den meiden weder varen ?

Dat ir mir soellet clagen,

Wil ich van der jungen diernen zwagen,

[Dair zo byn ich so rechte willich].

Sy sint unwissen, dat mois ich jenen,

Is uch jet van in gescheen,

Ich sal sy scheiden, dat soelt ir sehen.«

10 „Ach nein, der jonffrauwen endoerftirkein scheiden,Sy sint mins lydens vry van schulden,

Ich bin siech, das mois ich melden,

Das merkent ir ie wail, so wan ir wulten,

En laist irs niet durch kluken list,

Ir sehet ie wal so was mir ist

Und wan af es mir komen ist."

11 »Op min Sicherheit, up siecheit ich mich niet en

verstain.Ein meister, heisset Rodoli van Nordaen,Der kain wail in dem wasser seen,Den doen ich uch halen, wolt irs warden.