rat widerſtund. vnnd lebt ye lengerye heyligklicher vnd kam in die ſtat Tolentin. vnd wzviertzig iar in dem cloſter. vnnd aß nit fleyſchviſch noch ayer noch kes noch keyn ding dasvon milich was. Etwan̄ aß er roh opffel vnndbrot auß einem weyn der wol gemuͤſcht wasdurch kranckheyt. vnd aß den merern teyl waſſer vnd brot. vnd aß vil von oͤl.IEines mals da was er gar ſiech wordē. daachtet er keyner leyblichen ertzney. vnd het alle ſein hoffnung zu dem hymliſchen artzt vnſerm herren Ieſu criſto. Da was dem Priorleyd vmb in. vnd ſandt nach den ertzten dz ſyin geſunt machtē. da rieten ſy im dz er fleyſcheße. des rats wolt er in nit volgen. vnd gab dēertzte vrlaub. da ſprach d̓ prior er ſolt fleyſcheſſen vnd ſolt den ertzten volgen vn̄ nicht ſeyne eygen willen. Da ſprach ſant Nliclaus Ovater du beſchwereſt mich mit deinē lieblichen worten. weyſt du nicht was dem leychnamſanfft thut dz wil er hinnach mer haben. dauon wirt der geyſt gekrenckt vor dē augē gottes. Da der prior ſeinen ernſt ſahe. da giēg erzu dem General prior. vn̄ bat in dz er im beygehorſam gebutē das er fleyſch eße. das theter. Da ſprach ſant Niclaus. Ich hab gehorſam gelobt die wil ich halten. vnd nam da nureinen biſſen fleyſchs in ſeinen mund. vn̄ woltda nit mer eſſen vnd ſprach. ſecht ich bin gehorſam geweſen mā ſol mich nit mer zwingē.das mir der luſt nicht angeſige. vnd keret ſichda zu dem hymliſchen artzt mit allen ſeinē ſinnen der kam in zuhilff in aller ſeiner kranckheyt. Sant niclaus vaſtet all wochen vier tagmit waſſer vnd mit brot. dē montag. mitwochfreytag vn̄ den ſambſtag in vnſer lieben frawen ere vn̄ keſtiget ſeinē leyb mit groſſer vbūgdauon ward er offt kranck in ſeinē haubt vndan ſeinen augen. vnd gewan ein boͤßen magēvnd ward kranck an allen ſeinen gelydern. darumb ließ er nicht ab.¶ Eines mals da gedacht er im meine werckſein got nit genem. wan er forcht er wid̓ſtundden ſunden nit als er billichen ſolt vnd der anfechtung des boͤßen geyſtes vnd was ſer betrubt. vn̄ ſprach. Herr ich bin gar ein groſſerſunder. vnd weyß nit ob dir mein leben gefellet. darumb bit ich dich mein herr Ieſu chriſtemein heyler das du mein leben richteſt nachdeinē leben vnd hilff mir all mein veind vber-
jdēztig vn̄ vnſichtig. damit entſchlieffwier. da erſcheyn im vnſer herr vnd troͤſt in vnndſprach. Nicolae meyn lieber diener biß frovnd gehab dich wol. wan̄ der anfang deineslebens gefellet mir wol vnd wil dir alle deinewerck helffen volbringē mit meiner goͤtlichēkrafft zu einē guten end. Darnach kumbſt duzu mir in meines vaters reich. da erwachet ervnd ward gar fro vn̄ ſprach. Herr ich bin erfrewet von deinen worten. vnnd ward da wolgeſundt vnd volbracht da furbaß ſtetiglichēden willen gottes on alles verdrieſſen vō tagzu tag ye lenger ye mer. vnd vbet ſich tag vndnacht mit inbruͤnſtiger liebe. vnnd ward abergar ſiech. da facht in d̓ boͤß geyſt an. da ruffter Mariā gottes muter mit groſſem ernſt an.vnd ſant Auguſtin ſein regelmeyſter vnd entſchlieff. Da erſcheyn im Maria gottes mutervnnd ſant Auguſtin mit groſſer clarheit. Daward er gar fro. vn̄ ſprach. Eya frar wer biſtdu. Da ſprach ſy. Ich bin Maria gottes muter vnd der bey mir iſt d̓ iſt ſant Auguſtin deynes ordens regelmeyſter. vnd ſein dir zu hilffvnd troſt her kummen dz du geſundt werdeſt.vnd zeyget im durch ein venſter eines beckenhauß. vn̄ ſprach. darin̄ iſt gar ein frūme frawzu der ſende. vnd bit ſy das ſy dir ein warmesbrot durch got gebe. vnnd iſß des brots dreybiſſen auß einem waſſer ſo wirſt du geſundt.Da erwacht ſant Niclaus vnnd ſandt zuͦ derbeckin als in Waria dy hymliſch Runigin geheyſſen hett. vnd aß drey biſſen auß einē waſſer in dem namen der heyligen driualtigkeytvnd thet das heylig creutz daruber. vn̄ ſprachdrey pater noſter mit veſtē gelauben. da warder geſundt. vnd ſtund auff. vnd lobet gott. vnddancket vnſer lieben frawen ir genaden. vnndſprach. Waria eyn muter d̓ barmhertzigkeytdu biſt ein vaß des heyligē geyſtes darin̄ gotgeruet hat. du biſt der edel wurtzgart darinndie heylſam blum gewachßen iſt dye hymelfrucht vnſer herr Ieſus chriſtus. ich beulhemich in dein genad. vn̄ danck dir deiner guͤtevnd ſant Auguſtin vnſerm lieben vater das irmich heymgeſucht habt.¶Mlach ſeinē ſiechtum̄ vieng er wider eynſtrenges leben an. vn̄ lag alle nacht auff einēſtroſack vn̄ ſchlieff nur auff zwu ore. vn̄ ſtunddan̄ auff vnd geyſelt ſich mit einer eyſnin ketten vnd ſein cleyd was hert. vn̄ ſein ſpeyß wz