yeictgus gconiten
CIVI.
kalt. vnd bey ſeinē bett da waren zwen ſteyn.auff dem einen knyet er. vnd auff den andernleynet er ſich von metten vntz zu tag. ſo gienger dan̄ zu kirchen vnnd volbracht das goͤtlichampt die tagzeyt vnd die meſß.Eines mals da lag er an ſeiner venig vndbetet vor dem altar. Da kam der boͤßgeyſt vn̄leſchet die ampeln vnd warff ſy an dy wandtdas ſy zerbrach. vnd kam da oben auff dy kirchen vnd brach das dach mit mangerley wild̓tyer ſtym. Darnach kam er wider in̄ die kirchēmit eine groſſen kolben vnd ſchlug ſant Niclaus gar ſeer das in die bruͤder fur tod auffhuben vnd trugē in an ſein bett. da lag er lāvnd gab im got ſein krafft wid̓ vnd halff imdas er dem veind gentzlichen angeſigt.¶ Eines mals wolt er ſeinen rock beſſern vn̄wenden. da kam der veind vnd verſtal im einēgeren. da ſucht in ſant Niclaus vberal vnndkund in nyendert vinden. Da ſprach er widerſichſelber. Eya heyliger got. wie ſpoͤtlich habich dich verloren. Da ſprach der boͤß geyſt. ichbinß der d̓ dein alſo ſpottet vn̄ wil dein nochmer ſpottē. Da ſprach ſant Nliclaus wer biſtdu das du mir als vil zu leyd thuſt. Da ſpracher. ich bin der teufel vnd heyß Belial. vn̄ hattmir Luciper vnſer fuͤrſt geboten das ich dichall zeyt anfecht. vnd wil dir mit meinē boͤßenliſten wol angeſigē. Da ſprach ſant NiclausIſt gott mit mir als ich hoff ſo magſt du mirnichts geſchaden noch keyn boͤßer geyſt. Damit verſchwand der veind.¶Eines nachtes da wolt ſant Miclaus zumetten geen. da het er kein liecht. vn̄ wolt dainj reuenter geen. da kam ſein veind der teufelBelial. vnd ſtieß in an ein mauerſpitz dz ſeinantlitz ſer wundt ward. vnd an allē leyb. vndwarff in auff die erden vnd ſchlug in als ſeerdz er keyn krafft merhet. da gedacht er an dzcrucifix dz vor dē Reuenter gemalt was. vndrufft vnſern herren Ieſum criſtū an den waren gott. da hoͤrten ſein bruͦd̓ das geduͤmel vn̄lieffen zu im vnd huben in auff. vnd furten inin̄ ſein gemach. da halff im aber vnſer herr dzer zu ſeiner krafft kam. Sant Niclaus wz demutig. vnd het ſeine eben criſten menſchē liebvnd was barmhertzig. vnd troͤſt die ſiechē vn̄halff in nach allem ſeine vermuͤgen. vnd hettgroß mitleyden mit allen menſchen. vnd ſunderlich mit dē ſuͤndern dy weyſet er an ſeiner
predig vn̄ in d̓ beycht von iren ſunden. vn̄ teylet dy buͦß vmb ir ſund. vnd nam offt den merern teyl auff ſichſelber mit hertter ſchwererbuß. vnd halff den ſelen auß dē fegfewer mitſeiner ſelmeſß. arm leut vnd dy armut hett erlieb. vnd die reichen leret er das ſy milt ſoltenſein gen den armen mit irem gut vmb das hymelreych. die ellende vnd dy bilgrim empfiēger ſchon vn̄ gewan in herberg vnd ſpeyß. vndwen̄ fremd bruͤd̓ od̓ geyſtlich leut zu im kamēſo wz er gar fro. vnd teylt in mit was er gutshet. vnd redt vil mit in von gott. vnnd was beſcheyden gegen allen menſchen vn̄ meſſig anworten vnd an wercken. darumb wolt im gottoffenwaren vil wunders vnd zeychen.Gant Niclaus lag eines mals an ſeinem¶gebet in groſſer andacht vnnd entſchlieff. daerſcheyn im ein liechter ſtern d̓ was nyd̓ bey d̓erden. vnd daucht in wy d̓ ſtern auff gegangēwer von d̓ Engelburg. vn̄ wer kummen zu Tolentin in d̓ bruͤd kor. vn̄ wer daſelbſt in dz erdtrich verſuncken. vn̄ es kamē vil menſchen mitmanigerley ſprachen. vnd ſuchten den ſterenmit vleyß. dyſes geſiht ſah er offt. vn̄ betrachtet was es moͤcht bedenten. vnd ſaget dz einēwolgelerten bruder heymlichen mit diemutigkeyt. Da ſprach der bruder. O heyliger vaternicolae d̓ ſtern bedeut dein groſſe heyligkeytrn̄ an d̓ ſtat da d̓ ſtern verſuncken iſt da wirddein leychnā begrabē. vn̄ werdē große zeychēda geſchehē. vnd kummen vil menſchē dar indeiner ere. vn̄ werdē vō got genad begern. daerſchrack er gar ſer vn̄ daucht ſich des vnwirdig. vnd ſprach. bruder red nit alſo. vnnd haltnit heyligkeit von mir. wan̄ ich bin ein ſundervnd bin criſti vnwirdiger diener. dein red gefelt mir nit. ich beuilhe ſy dem waren got deralle ding wol erkēt. darnach giēg er bey liechtem tag in das munſter. da ſah er einen liechten ſtern in der bruͤder kore der gieng vor imbiß fur den fron altar. das ſah er offt. da verſtund er ſich wol das es got wolt dz er da begraben wuͤrd. Das ſant Nliclaus ein liechterſtern ſey geweſen hie in dyſer zeyt dz beweyſtvns ſein heyliges lebē vn̄ ſeine groſſe zeychēdie er in d̓ krafft gottes gewirckt hat. der ichein wenig ſagen wil.¶ Es wz ein frūͤme burgerin zu tolentin diehet einē man d̓ hieß bernhart. d̓ fur auß nachkauffnanſchatz. da was ſein fraweines kin-