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Legenda aurea, deutsch
Seite
CXLVIIIv
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Don drgerttedenfrowent

Er ſeligen frawenſant Anna was nun die zeyt kummēdas ſy geberen ſolt. da gebar ſy einkunigin hymelreychs vnnd erdtrichs. die wasals ſchoͤn das keyn ſchoͤner menſch nye geboren ward on got alleyn dan̄ ſy. wan̄ ir geburtiſt nuͤtzer dan̄ keins menſchē geburt ye wardvnnd nymmer werden mag on gottes allein.ſy iſt von dem kuniglichem geſchlecht herrenDauids adelich auff gegangē als die roß ondoͤrn. vnd als ein brun aller barmhertzigkeytauß dem durren erdtrich das ſy erfeuchtet alle ſunder mit iren geuaden. Es iſt heut allē gelaubigen menſchen ein groß liecht auff gegāgen. vn̄ ein paradeyß aller wolluͤſt. Der vatervon hymelreich d̓ frewet ſich ir. wan es iſt geboren dy allerſchoͤneſt mynigklicheſt tochter.der ſchoͤn ſich wundert alle creatur. Ir eingeborner ſun frewet ſich ir. wann im iſt geborenein allerreynigſte muter. d̓ heylig geyſt frewet ſich ir. wan̄ im iſt geboren der allerliebſt gemahel. Der gantzen heyligen driualtigkeit iſtgeborē ein allerwirdigſte wonūg. dauo freueſich ir all engel. wann ſy eiſt ein kunigin alleshymliſchen heres dz frewet ſich ir. wan̄ ſy iſtein gewaltige fraw. vnd ein gebieterin alleshymliſchen heers. vnd haben der iunckfrawēMaria ere vnd wierd hie auff erdē. darumbſollen wir vns allſampt frewen in irr geburt.wann ſy iſt vuſer verſoͤnerin vnnd furſprecherin gegen irem lieben kind. vnd mag vns wolvmb in erwerben alle tugent. vnd alles dz vnsnot iſt zu ſel vnd zu leyb.Da nun die tag erfullet warē nach irr geburt. da nam Ioachim vnd Anna dz lieb kindMaria. vnd trugē es zu Ieruſalē in den tempel vnd opfferte es got von hymelreich nachder ee Moyſi vnd opfferten fur das kind einlemlein vn̄ zwey turtelteublein. Darnach zugen ſy es mit groſſem vleyß vnd lieb biß auffie zeyt das das kind d̓ muter emberē mochtzart kind Waria ward gar ſchier on alſtoß gantze wort reden mit einē gutenvnd was ir red all zeyt von got. vndatugentlich an wortē vn̄ an wery menſchen dy es hoͤrte vn̄ ſaſſert wurden. vnd da nun dzreyer iar alt was da giengnna vnd mit ſeinē vaterm vnnd ſy gieng diedem eingang des

tempels waren auff gericht. on aller wenſchēhilff auff. vn̄ opfferet mit ſeinē heyligē hendlein. das opffer gottes auff den altar. vn̄ ſichſelber. das wundert alle die menſchē dy in dētempel waren. vnd ſprachen was wil auß demkind werden. was tut got groſſer wunder mitim. das kind iſt groß vor got vnd vor dē menſchen. Da baten die brieſter ir vater vnd muterwen̄ das klug kind ſiben iar alt wurd dasſy es in den tempel geben got zu dienen. dz gelobten ſy got vnd in. Alſo nam die edel iunckfrar Waria zu an aller weyßheit das ſy nyekein kindlich werck wirckt als andre kind tuͦnwann ir wonung was bey got mit wortē vndmit wercken vnd mit allem irem tun. vnd troͤſtet dy armen emßigklich mit irer gab. vn̄ troͤſtet alle die dy betruͤbt waren dy zu ir kamen.wann die barmhertzigkeit wouchs mit ir auff. Eins mals was ein fraw der ſah man dēboͤßen geyſt ſihtigklich auff irer kelen ſitzen.vij mocht in nyemant von ir bringen wed̓ mitdem heyligen creutz. noch mit dem geweychten waſſer. Vnd da ſy nahent verzagt wz. dagieng ſy fur vnſer lieben frawen bild. vn̄ batvnſer liebe frawen dz ſy ir zuhilff kem. da botir das bild ſein hand. vn̄ ſchlug den veind damit von irer kelen. alſo ward ſy erloͤſt mit vnſer hieben frawen hilff. Eiues mals da was vuſer lieben frawenbild in einer kirchen. dz ſchwitzet zu einē malda lieffen vil menſchen zu vnd ſahen dz großwunder. Da was ein man vnder andern menſchen da. der was behafft der ſprach. het maria gottes muter ires eingeboruen kindes zoren nit vnderſtanden vnd abgenūmen es hetgot alles menſchlichs geſchlecht hertigklichgeſtrafft mit einer groſſen plag.Es was ein kauffman in der ſtat Conſtātinopel der hieß Theodorus. d̓ wz warhafftvnd gerecht. der ward gar arm der gieng zueinem Iuden der hieß Abraham vnd hieß imgelt leyhen der ſprach zu im. Ich ſetze dir dyedlen iunckfrawen mariā zu burgen an d̓ ligtvns criſten nach got alle vnſer hoffnung. derbild ſetz ich dir zu pfand dz ich dir dein geltvnuerzogenlich wil wid̓geben an dē tag dendu mir auffſetzeſt. Da lihe im d̓ iud das geltvnd ließ ſich an dē pfand benugē. Da nam d̓kauffman das gelt. vnd fur in Alexandriā. vn̄was ein iar da. vn̄ gewan groß gut damit. Da