Vonyant
ſchehe mir vnwirdigen diener nach deinen genaden. das ich icht ein verſchmeher ſey goͤtlicher gaben. vnd da er das geſprochen hett.Da ſah der biſchoff vn̄ Theodorus ein ſchoͤne liechte kron ob ſeinē haubt ſcheynen. vnndder ſcheyn gieng von dem hymel herab in einer geſtalt als ein rad. Da ſtund der biſchoffzuhand auff. vnd kuſſet im ſeinē augen vnndſein mund vnd ſprach. der almechtig gott ſeygelobt der dich als ſer gewirdiget hatt. dz erdurch dich als groſſe wunder vnnd zeychenthut. wann du gabeſt durch ſeine willen deinveterlich erb auff. darumb ſo wil er dein allezeyt pflegen. Da ſprach Theodorus Amen.Darnach da ſprach der biſchoff. Ich gib dirmein burg auff. darauff ich yetzund ſitz. dasſie nach meinem tod dein vn̄ auch deiner bruͤder ſey. vnd es ſol ein mittel ſein zwiſchē deynem munſter vnd der ſtat Augſpurg. vnnd ernam da ſant Mangen vnnd auch Theodorūmit im wann er wolt ein munſter weyhen. Dakam ein groß volck zu der weyhe. Da ſaget inder biſchoff das gotzwort. vnd entzundet vilhertzen in der liebe des almechtigen gottes.vnnd ſaget da dem volck die groſſen zeychendie got durch ſant Mangen thet. vnnd da ernun außgepredigt. da ſprach er zu ſant Mangen. du ſolt nun furbas predigen dem volck.vnd ſolt ſy ziehen zu vnſerm herren Ieſu criſto vnd ſolt die weyßheit erzeygen die vnſerlieber her Ieſus orſtus der war got in dichfegoſſen hat.Darnach prediget d̓ lieb herr ſant Mangdem volck alles das dz ſy der biſchoff vor geleret het von wort zu wort. vnd beſſert das alles gar ſuͤſſigklichen recht als der ein ſpeyßgar wolgeſchmack machet mit guten wurtzeAlſo thet der lieb herr ſant Mang in des biſchoffs wort goͤtliche ſuͤſſe lere. vnnd machetdas es den menſchen drang durch ire hertze.vnd durch ir ſele. vnd ermanet ſye als ſer goͤtlicher liebe das das volck ſer weynet vor groſſer andacht. vnd baten in das er vnſern liebenherren Ieſum criſtum fur ſy betē vō goͤtlicher liebe vn̄ alſo ward ſein ler offenbar die vorverborgen was. Darnach weyhet in der Biſchoff zu einem brieſter. Da empfieng er dieweyhe gar mit groſſer andacht. vnd demuͤtiget ſich aber mer dann vor. Da thet vnſer lieberherr Ieſus criſtus aber vil zeychen durch
den lieben herren ſant Mangen. vnd machetdie blinden geſehent. vnd die taubē gehoͤret.vnnd treyb da die boͤßen geyſt von den menſchen. vnd macht die lamen gerecht. Darnachbegeret der lieb herr ſant Mang aber das eralleyn ſolt ſein. vnd gieng vberal in die wuͤſtevnnd ſucht ein heymliche ſtat do er gewonenmoͤcht. da kam er gar auff einen hohen bergd̓ heyſt ſchwindlinck. da fand er gar vil greulicher beren. da viel er auff ſeine knye. vn̄ rufftvnſern herren Ieſum criſtum mit ernſt an. dawurden dy beren als heymlichē vnd als zamdas ſy ſich fur in legten. da ward er gar fro.vnd dancket got der genaden.¶ Nun was gar vil armer menſchen in dergegent die lidē gar vil armut. vn̄ hettē nichtsdamit ſie ſich ernerten. das erbarmet den lieben herren ſant Mangen gar ſere. vnd het vilmitleydens mit in. vnnd leget ſich eines tagscreutzlingen auff die erden. vnnd bat vnſernlieben herren Ieſum criſtum dz er dem volckin dem land etwas nutz erzeyget da von ſy irnarung hetten. Da erhoͤrt in vnſer lieber herrIeſus criſtus. vn̄ kam als bald ein wilder berder beruret im ſein fuͤß ſittlichen. vnd zeygetim einen baum mit ſeinem fuß. Da er das ſahe da ward er gat fro. vn̄ ſprach zu dem tyer.Ich gebeut dir in dem namen vnſers herrenIeſu chriſti das du den baum außzerreſt mitwurtzel vnd mit all. vnd erzeyg die hilff dy vnſer lieber herr Ieſus chriſtus dem volck wilthun. Da volbracht der wild ber dz gebot vn̄zerret den baum auß der erdē mit wurtzel vn̄mit all. Da ſah der lieb herre ſant Hang vilertztes darauß mā dz eyſen machet. da wardder lieb herr ſant Mang gar fro. vnd dancketvnſerm lieben herren Ieſu criſto ſeiner genaden. vnd nam ein brot auß ſeinem ſecklein vn̄gab es dem beren. vn̄ ſprach. Ich gebeut dirin dem namen meines herren Ieſu criſti dasdu das brot eſſeſt. vnd die menſchen behuteſtvor andern tyeren die ich zu dir ſenden wil. vn̄gebeut dir auch vnd den andern tyeren das irweder menſchen noch vihe keyn leyd thut dasdaher kumbt. vnd da er das geſprach. da giēger heym in ſein zell da giēg im d̓ ber nach alsein heymlichs hūdlein fur ſein wonug. da ruſfet er einē diener vn̄ ſprach zu im. nym ein hacken vn̄ eī ſchauf eln vn̄ gee hin dē berē nach.vn̄ wen̄ du an dy ſtat kūmeſt dy er dir zeygt ſo