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Legenda aurea, deutsch
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CXLVIr
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Mangen

.CXlVI.

Vnd da er ſah das ſich dz volck ſer meret. vn̄ye lenger vnd ye mer. da was im leyd. vn̄ giengnahent dabey in ein andre wuͤſt. vn̄ machet imda ein ſunderliche heymliche wonūg da er innen was. Iu einem mitten tag da wolt der liebherrſant Mang ruen. Da hoͤret er die boͤßen geyſtgreulichē ſchreyen von dem berg hinab zu dēwaſſer. vnd iahen. och veind kumbt vns baldzu hilff dz wir dyſen bilgrim auß dyſem bergtreyben. wann er vertilget vnſer bild vnnd wilvns da von vertreyben vnd ſein meyſter Gallus. vnnd das volck das vnſer iſt das zeucht eran ſich. vnd er hat vns vnſern tracken ertoͤdt.dauon ſullen wir vns an im rechē das wir alsvil von im leyden. vn̄ ſullen vnſer veind auß vnſer gegent treyben. Da ſchryen dy bey dē waſſer hinwid̓. Wee vns auch leyd̓ wir ſeynd ſeinlangeſt innen worden. wan̄ es ſeind engel hyein dem waſſer die peynigen vns als ſer dz wirweder hinder vns noch fur vns mugen gefaren. vnd wenn er den namen gottes anruffet.ſo werdē wir den̄ mit fewrin geyſeln geſchlagen. darumb ſo mugen wir wed̓ euch noch vnshelffen. Da das der lieb ſant Mang erhoͤret.da thet er das heylig creutz fur ſich. vn̄ ſprachzu den veinden. Ich beſchwer euch in dem namen vnſers herren Ieſu criſti vn̄ gebeut euchbey der heyligkeit ſant Gallen gottes diener.das ir die ſtat raumet das die menſchen furbaß da mugen gewonen. vnd irret furbaß keynen menſchen mer an dyſer ſtat. da er das geſprach da kam er als bald zu dem brieſter dotho vnd ſagt im alles das das er von dē veinden gehoͤrt het. vnd was er in geboten hett. vn̄da ſy nun die veſper wolten volbringē. da horten ſye vil boͤßer geyſt ſchreyen mit kleglicherſtymme das ſy ir wonung muͤſten raumen. Dadas ſant Mang vnd ſein bruͤͦder in vnſer liebēfrawen kirchen hoͤrten. da danckten ſy got ſeiner genaden das er ſy als gar barmhertziglichen erledigt het von den boͤßen geyſten. darumb ſagten ſie got lob vnd ere vnd ſeiner lieben muter Marie. Darnach an dē andern tatda kam ſant Mang wider an die ſtat. vnd derbrieſter Dotho. vnd bawtē an die ſtat ein kleynes bethauß. da kam der biſchoff vn̄ weyhetin das bethauß auch in dem namen gottes vn̄ſeiner lieben muter Marie. vnd dad biſchoffhoͤrt vn̄ ſah ſein groſſe heyligkeit. da empfalh

er im alle brieſter vleyſſiglichen das er ſy leretwie ſye gott lieb hetten vor allen dingen. Alſolebten die brieſter gar ſeligklichen in geyſtlichem leben vnd in d̓ lieb gottes vn̄ ſant Mangen wol funff vndzweyntzig iar. vnd warē alle zeyt gehorſam. vnd behielten ſein gebot. vn̄dienten got tag vn̄ nacht mit groſſer andachtVnd der biſchoff lag lang bey in. vnnd lernetvon in dz er got lobet vn̄ in lieb het voō gantzeſeinem hertzen. Nun thet der biſchoff ſant Mangen vndſeinen bruͤdern gar guͤtlichen. vnnd wolt dasmunſter mit zeytlichē gut furſehen das es dybruͤder ewigklichen hetten. vnd fur zu dē hertzogen Pipino des landes. vnnd ſaget im vilvon der heyligkeit ſant Mangen vnnd ſeinerbruͤder. vnd bat in das er ſye mit zeytlichē gutverſehe. das ſy vnd ir nachkummen hetten dzſy den dienſt gottes deſterbaß volbrechtē dasgeweret in der hertzog. Da ſprachen ſein diener es weren vil boͤßer tyer vnd wuͤrm an derſtat. Da ſaget im der biſchoff wie ſant mangden tracken mit der goͤtlichen krafft ertoͤt hetvnd wie got vil wunders durch in an der ſelbēſtat gewurckt het. Da ſprach der hertzog. ichweyß wol wie vnfruchtber die ſtat iſt von getreyd das ſy noch kurtzlich wirt geſchickt vondem willen gottes das die menſchen ir narūgda von nemen. Darnach gab im der Hertzogein ſtat die heyſt geltenſteyn die dienet im vorvnd ſeinem reych. vnd het vil geltender gutetdar zu das was in nahent gelegē. vnd hieß inalles das verſchreyben das dar zu gehoͤrt dzdem munſter ſolt diene. vnd der biſchoff gabvil ablaß totlicher ſund den menſchen die ir almuſen dar zuͦ geben. vnd verſchreyb in dz mitbrieffen. Iu den zeyten da ward ein groß zulauffenzu den bruͤdern. vnd das volck eret ſant Mangen mit groſſem vleyß. vnd ſunderlich der biſchoff von Augſpurg vnnd all ſein vndertan.Da ſprach er zu ſant Mangen. Lieber vaterdich hat got hie vaſt geeret vn̄ gewirdiget mitvil groſſen zeychen die er durch dich gewurckthat. darumb wil ich dich zu der nechſten weyhe zu prieſter weyhen. Da neyget ſant mangſein haubt. vnnd ſprach. Lieber vater. Ich binnit wirdig brieſterlicher ordnung. vnd das dumich armen mēſchē zu ſolicher heyligkeyt vorderſt wilt du mich ſein aber nit vberhebē ſo ge