Von ſant
nach kam ſant Wang an dy ſtat da ſant Narciß den tracken ertoͤdt het. vnd bracht dē brieſter dotho vnd ſunſt mer bruͤder mit im. vnd erlebet in geyſtlichē leben nach allem ſeinē vermugen vnd volbracht alles das das im got gebot. vnd er het vil anfechtung von dem boͤßengeyſt das halff im got alles rberwinden. Dadas volck hoͤrt vnd ſah ſein heyliges lebē. Dahetten ſy in gar lieb. vn̄ erten in gemeynklichēdas was ſant Mangen gar leyd. vnd bat dasman im ein wuͤſte weyſet da er inn wonet. Daſprach einer zii im. ich weyß ein kleyne wonūgdie iſt den menſchen vnbekant. vnd fuget euchwol dann das gar vil wilder tyer da ſeynd beren vnd lintwurm vnd tracken. vnd iagt d̓ hertzog ſtetiglich da vn̄ kan der wuͤrm nit vertreyben. Es ſeynd auch gar vil gifftiger wuͤrm dadie laſſent nyemant da wone. Da ſprach ſantWang. ſolch wonung hetten mein veter ſantColumbanus vnd ſant Gall. vnd wen̄ ſy zu dēwilden tyeren kamē. ſo giengen ſy an ir gebet.vnd rufften vnſern herren als lang an biß dzer die ſtat reyn macht von allen boͤßen tyeren.das ſy dan̄ da gar wolmochten wonen. Nungetrau ich got er thu ſein barmhertzigkeit mitmir auch.¶ Darnach hub er ſich auff den weg mit ſernen bruͤdern. vnd da ſy an dy ſtat kamen dy daheyſt Roſenhaubt. da ſaget man in es leg garein groſſer track da der ließ nyemāt den weggeen. Da ſprach ſant Mang zu dem brieſterDotho. Lieber bruder wir ſollen die nacht hiebeleyben vnd ſollen vnſern herren bitten dz erden tracken von dannen treyb. vnd ſye belibendie nacht da. Do betet ſant Mang dy gantzenacht. vnd rufft vnſern herren mit groſſer andacht an. vnd bat in dz er den tracken vertryb.vn̄ zu mitter nacht ſprach er zu otho. Sendeinen menſchen mit mir d̓ mich an die ſtat fure da der track liget. Da ſprach er zu im. Lieber bruder ich furcht dich werd d̓ track ertoͤtten. Da ſprach ſant Mang. Hilfft vns got ſomag nyemant wider vns. wir ſollen in dem namen gottes faren. vn̄ ſollen vns gottes guͦt troͤſten. wan er erloͤſet Danielē in der lewen gruben. Vn̄ do er das geſprach. da nam er ein geſeguetes brot in ſein taſchen. vn̄ nam bech vn̄hartz in ſein hand. vnd hieng ein creutz an ſeinen halß. vn̄ er trug auch ſant gallen ſtab mitim in ſeiner hand. vnd geng hin vnd betet vn̄
ſprach. Almechtiger got du haſt mich gefurtvon einem verren land. vnd als du Tobie dernen engel ſendeteſt. alſo ſend nur deinen engeldas er mich erloͤſe von dem tracken. vnd zeygvns die heylſamen ſtat vnſer begird. vn̄ da erdas geſprach. da macht er ein creutz fur ſich.vnd nam des geweychten brots vnd thet es inſeinen mund. vnd kam an die ſtat da der tracklage. vnd da in der track ſah da ſtund er freyßlichen gegen im auff. da nam er das pech vnddas hartz vnd warff es dem tracken friſchlichen in ſein maul. vnnd ſprach. Hilff mir herremein got. zuhand ward der track brinnent vn̄ſtarb. Das ſah der bey ſant Mangen was. vn̄lieff hin zu ſeine geſellen. vn̄ ſprach. kumbt vn̄ſeht ſant Mang hatt den tracken ertoͤdt. Daſtunden ſy als bald auff. vn̄ fundē ſant Mangen an ſeinem gebet ligen. wan er dancket vnſerm herren ſeiuer genaden die er im gethanhett. Da ſprach der brieſter Ootho. Herr wirdancken dir vnd ſagen dir lob vnd ere das duvns haſt gegeben einen als heyligen menſchēdurch des willē du die ſtat gereyniget haſt vodem tracken das man nun da gewonen mag.Darnach giengen ſy zu dem velß da der trackauß geflohen was. da ſah ſant Mang ein apfelbaum da hieng er das creutz an das er andem halß trug. vnd knyeten dabey nyder vndbeten. vnd ſprach ſant Mang. Herr Ieſu criſte ich bit dich das du mein gebet erhoͤreſt. vn̄man dich das du gebore warſt durch aller meſchen heyl von der iunckfrawen Maria durchder willen bitten wir dich das du vns helffeſſdz wir hie ein munſter bawen in der ere deinerlieben muter Marie das deine diener kummēvnd beleyben an dyſer ſtat. Da erhoͤret ſy gotvnd kam ſant Mangen heyligkeit vberal. vndda die menſchen hoͤrte ir heyligkeit die da beyin wonten da tetē ſy in gar gutlich. Da bawetſant Mang ein munſter. vnd bat den biſchoffWitterpum das er im das gotzhauß weyhet.des ward der biſchoff gar fro. vnd weyhet imdie kirchen in der ere vnſer lieben frawen vndſant Florian des mertrers. Vnd in dem gotzhauß da volbringet mā noch alle tag dē dienſtgottes. Darnach kam ſein heyligkeit vberal indas land. vnd rufften in die menſchen an vndempfalhen ſich in ſein andacht. vnd bawtē vilheuſer vmb in. darūb das ſy in teglichen ſuchēmochten vnd ſein heyligkeit mochte anruffen.