langen
Mlj.
ſchen gemant von dem einſprechen des heyligen geyſtes dz ſie in gutlich theten. vn̄ ſandtēin getreyd vnd wes ſie bedorfften. vnd eretenſy durch ir heyligkeit. Vnd da nun vnſer herrgar vil zeychen durch ſy gethan het. da forchtſant Columbanus ſy wurden mit dē zeytlichēguͦt vnd ere die ewigen freud verlieren. Vndſprach da zu ſant Gallen vn̄ zu ſant MangenWir ſollen an ein andre ſtat varen. dz wir nitmit dem zeytlichen gut die goͤtlichen ſeligkeiticht verlieſen. wan̄ er bekant wol das ſy zu allēgutē dingē bereyt ware. Da ſprach ſant mantwir ſollen got bittē das er vns kundt thu wasſein goͤtlicher will ſey. das geniel in allen wol.vnd vaſteten drey tag. vnd baten got das er inſeinē willen kund thet. Da ward in von got goffenbaret dz ſie nit lenger da ſolten ſein. Daſchifften ſy in Britaniam vnd in Galliam vn̄baten den kunig Sigbertū das er ſy in ſeinemland ließ wonen in der wuͤſten das erlaubt erin. Da baueten ſy ein gotzhauß darinne. vnndlebten gar ſeligklichen. vnd zugen gar vil mēſchen zu geyſtlichē lebē. Da ward die kuniginBrunhild den heyligē gar veind. vnd ſchaffetmit dem kunig Theodorico dz er ſy vertryb.Da gieng ſant Mang vn̄ ſant Gall zu dē kunig Theodorico. vnd baten in das er in erlaubet dz ſy in ſeinē land in einer wuͤſte woneten.das erlaubet er in. Da gieng ſant Gall mit dēkind Magno dz lieff vnd ſprang gar froͤlichēin dem wald als ein ander kind. Da funden ſyein ſtat da fuget in wol zewonen vn̄ zu predigen den menſchen die nahent vmb ſy wonten.Das ſagten ſy ſant Columbano. d̓ ſprach. faren wir in dem namen gottes dar. vnd wz darnach in der heymlicheyt gottes geoffenbaretwirt dz thuͦ wir. vnd kame an die ſtat. vn̄ machten ein wonung. vnd predigten dē volck dz wzals ſer geneyget zu den abgoͤttern das ſiß nitda von kunden bringen.Nun kamen ſy an ein andre ſtat dye hießArbona. da predigten ſy auch criſten gelaubeDa ward Theodoricus darnach ſchier von dēgoͤtlichen vrteyl geſchlagen von einē gehē todinn die helle. Da vieng Lothardus ſeiner ſuͤnfunff vnd toͤttet ſy. vnd vieng auch Brunhilden ſein frawen. vn̄ band ſy einē pf erd an ſeynen ſchwantz. vnd ſchleyffet ſie biß dz ſye geſtarb. dz verhenget der almechtig got vber ſy.darumb das ſy den lieben heyligen als vil zu
leyd het gethan wann der kunig het die liebenheyligen auß ſeinem land vertriben durch derkunigin willen. Da wolt Lothardus die liebēheyligen vaſt geeret haben. da das ſant Coluͦbanus innen ward. da ſprach er zu ſant Mangen. Ich weyß wol das etwas groß von dirkunfftig iſt. vnnd das du ſelig wirſt. vnd wirſtvil volcks zu got bekeren vnd wirt dich der biſchoff von Coſtentz ſchyer zu ewāgelier weyhen das ſag ich dir vnd bit dich dz du volbringeſt dein weyhe mit ernſt vnd mit groſſer andacht. Darnach ſolt du kummen an dy ſtat daſant Narciſſus dem veind gebot das er dentrackē ertoͤttet. da ſelbeſt wirſt du gar vil menſchen zu criſtem gelauben bringen. vnnd wirſterhoͤhet von allem volck. das da vmb dich vndbey dir wont vnd von dir hoͤrt ſagen mit deinēnamen. Vnd wirſt von allem volck geheyſſenMang. vnd wirſt an der ſelbigē ſtat vil leydēvon boͤßheit des boͤßen geyſtes. aber du wirſtgeſtercket in got vn̄ in d̓ krafft ſeiner mechtigkeyt. vnd wirſt mit ſeiner krafft an die ſtat gefuͤrt. vnnd gott wirt alle deine wort vnd werckrichten nach ſeinem goͤtlichen willen. Ich wilauch das ſant Gall vnd Theodorus bey dirſein. Vn̄ da ſant Columbanus mit ſant mangen alſo geredt het. da fur er in ytalia vn̄ ſtarbſchier darnach.Darnach kam ſant Mang vnd ſaüt Galvnd ſant Theodorus zu dē brieſter Willimaro. der empfieng ſy gar wirdigklichen. vn̄ thetin vil eren. vnnd ſye fragten in ob yendert einwuͤſt in d̓ ſtat wer. da in fuget zewonē. da ſagtman in es wer ein wuͤſt nahent dabey da werein waſſer vol guter viſch. aber der boͤß geyſtthet den menſchen gar vil zu leyd an der ſtat.vnd weren auch gar vil wilder tyer da. Da befalhen ſie ſich got. vnd troſtetē ſich ſeiner guͦtvnd kamen dar. vn̄ lyden gar vil an der ſtat vn̄vacht ſye der boͤß geyſt vaſt an. Da rufft ſantMang vnſern herren mit groſſem ernſt an. vn̄vertryb die boͤßen geyſt all mit ſeinē heyligengebet. vnnd machet ein wonung da. Darnachkam er auff einen hohen berg. da vand er einēgroſſen beren dem gebot er das er von d̓ ſtatgieng das thet das wild tyer zuhand. vn̄ wardfurbaß nymmermer geſehen. Darnach gienger in ir wonung in die wuͤſt do ſamelten ſy gatvil bruͤder mit irer lere. vnd brachtē ſy zu geyſtlichem leben nach alem irem vernugen. Dar-