Auguſtin
CXXXVIII.
ir ſolt in die ſtat Papiam kummē in die kirchēdie d̓ guldein hymel heyſt da werdent ir all geſunt. Da ſprachē ſy herr wy heyſt ir. da ſpracher. Ich bin Auguſtinus der vor biſchoff wz inder ſtat ypponenſi. vn̄ verſchwand damit. desnamen ſy ſich wunder vnd kamen vbereyn dzſy den worten ſant Auguſtins wolten volgen.vnd kamen zu dem guldein hymel da der liebheylig begraben was. vnd dy ſiechen hubē allan mit hoher ſtym vnd ſchryen Auguſtine auguſtine hilff vns das wir geſundt werden. daluffen dy bruder all zu vnd das volck. vnd beſahen was dz geſchrey were. da macht got dieſiechen geſunt durch ſant Auguſtin willen. dalobt das volck alles got vmb das ſchoͤn zeychen vnd den lieben heyligen. vnd kam das wunder verr in dy land. vnnd kamen gar vil ſiecherzu ſeine grab dy wurden all von ſeiner heyligkeit geſundt. vnd lieſſen ir krucken vnd ir ſchemel vnd ſteb all in der kirchen. vnd ward ir alsvil das man ſich da vor nit geregen mocht. vn̄muſt ſie herauß werffen mit einander.¶ Iu einem mal was ein mulner dem thet einbeyn lang wee. der hoͤrt von ſant Auguſtinusgroſſe heyligkeit vnd von dē ſchoͤnen zeychendie er thet. da rufft er in mit groſſem ernſt an.vnd bat in das er in geſundt machet. vnd entſchlieff. Darnach erſcheyn im ſant Auguſtin.vnd rurt im ſein beyn gar tugentlichen an. dafur er auff vnd was wol geſundt. vnd dancketgot vnd ſant Auguſtin der genaden.Es was eins mals ein Brobſt der het ſantAluguſlin ſunderlichen lieb der ward ſiech vn̄lag wol drer gantzē iar das im nyemāt kundgeſagen was ſiechtumbs er het. vnnd an ſantAuguſtins abent da het der brobſt gar gerenzu der hochzeyt geſungen vn̄ geleſen. vn̄ rufftſant Auguſtin mit ernſt an vnd bat in dz er imhulff das er geſundt wurde. vn̄ dz er die hochzeyt mit andacht moͤcht begen. vnd da man dzerſt zu veſper het geleut. da erſcheyn im ſantAuguſtin. vnd ſprach gutlichen zu im. Ich binhie wan̄ du haſt mich angerufft es ſol dir wolergan. ſtand̓ auff vnd ſing veſper. damit verſchwand er. Da ward er geſundt vn̄ ſtund mitfreuden auff vnd gieng gen veſper. vnd ſangmit andacht. da wurden dy bruͤder gar fro vn̄lobten got vnd ſant Auguſtin vmb das ſchoͤnzeychen.¶ Eins mals da hoͤrt ſant Bernhart die letzē
XVIII.von ſant Auguſtin ſingē. da gedacht er als lāgan der letzen wort biß er ſitzent entſchlieff. daſah er ein geſiht. vnd ſahe gar ein ſchoͤnē iungling vor im ſtan. von dem floß ein groß waſſerdz begoß die kirchen alle da mit erwacht er vn̄verſtund ſich wol das es ſant Auguſtin wer d̓heylig lerer. vnd das er mit ſeiner nutzen leredie criſtenheit begoß.¶ Iu eine mal da ward ein heyliger man entzuckt. vnd ward in die freud bracht das er dieheyligē in dē hymel ſah. da ſah er vberal vmbnach ſāt auguſtin. da ſah er ſein nit. da ſpracher zu einem. wo iſt ſant Auguſtin. da ſprach er.ob dir in vnſers herren lob in der heyligē driualtigkeit in volkumner weyßheit. damit kamder munich zu imſelber.¶ Es was eines mals ein guter frūͤmer mander het ſant Auguſtin ſunderlichē lieb. vn̄ hetgroß begird nach ſeinem heyltumb das es imwurd ee er ſturbe. Der hoffnūg verdroß in nitvnd kam eines mals in die ſtat da ſant Auguſtin begraben was vnd bat den munich d̓ desgrabs hutet das er im des heyltumbs geb. vn̄gab im groß gut darumb. da nani der munichdz groß gut vn̄ gedacht im er wolt in teuſchē.vnd ſchneyd einē todten einen vinger ab. vnndgab dē dem guͦten man̄ fur ſant Auguſtin vinger. da ward er von hertzen fro vnd trucket inlieblich an ſein bruſt. Da ſah gott ſein begirdan vn̄ thet ein wunder. vnd halff im dz im vonſant Auguſtin ein vinger ward an iennes ſtat.da fur der man mit freuden heym. vnnd ſagetoffenlichē in dem land er het einen vinger vōſant Auguſtin bracht. da wurden ſy gar fro. vn̄ertē dz heyltūb mit vleyß. Da thet got groſſewunder vnd zeychen durch das heyltumb. daſagten ſy vil von den zeychen dy d̓ vinger thetdas die red als verr kam biß zu Papiam. dasnam die munich wūder. Da ſprach der munichder den vinger hin gab. mich bat ein fremderman als vaſt vmb ſant Auguſtin heyltumb. daſchneyd ich einē totten ſein vinger ab. der wznit heylig. den gab ich dem man̄ der mich bat.dauon geet mit mir vn̄ ſeht die warheit ſelber.da giengen ſy mit im vnd ſahen das ſant Auguſtin eines vingers nit het. dz wz in allē leydvnd ſatzten den munich ab d̓ den vinger verloren het. vn̄ beualhen dz heyltumb eine andern.¶ Iu einē mal da wz ein guter munich d̓ hießHugo d̓ het ſant Auguſtin ſundlichē lieb. vn̄