Vonm ſant
Eins mals ſprach vuſer lieber herr zu im.Auguſtine haſt du mich lieb. er ſprach ia. Daſprach vnſer herre. wie lieb haſt du mich. Daſprach ſant Auguſtin. moͤcht ich auß meinemhertzen ein koͤpff lein gemachē. vn̄ moͤcht außmeinē blut kuppf erwein gemachē dz wolt ichdir ſchencken. da ſprach vnſer her. Auguſtinehaſt du mich aber mer lieb. Da ſprach er. vndmoͤcht ich mein gebeyn zerſchlahen. vn̄ moͤchtein kertzenſtab darauß gemachen. ſo wolt iches vor deinē goͤtlichen amplick anzunden. Daſprach vnſer lieber herr. Auguſtine haſtu michnoch mer lieb. da ſprach er. wer es muͤglich dzich got wer vnd du auguſtinus wereſt ſo woltich dir vō dē goͤtlichē ſtul entweychē. vn̄ woltAuguſtinus werden.¶ Iu einē mal da kam ein groſſes wutendesher mit heyden an die ſtat Ipponenſi da ſantAuguſtin biſchoff wz. vnd kamē an ſein volckvnd ſchlugen frawen vnd man zetod. vnd wolten auch die ſtat gewinnen. Nun wz ſant Auguſtin alt worden vnd wz im gar leyd vmb dēiamer vnd weynet offt darumb vnd mocht dēmord nit geſehen vnd bat got den almechtigēmit gantzem hertzen vnnd ſprach. Herr erloͤßdyſes volck oder nym mich zu dir es iſt mir zeſchwer. Ich mag den groſſen gewalt nit erleyden. da erhoͤret in vnſer herr vnnd ſandt nachſeinen bruͤdern vnd ward gar ſiech. vnd ſagetin das er ſterben ſolt. da was in gar leyd. Dahieß er im die ſiben pſalim lefen. vnnd er laß ſyauch ſelber mit groſſer audacht vnd mit weynen. vnd lag zehen tag vereynt. vn̄ bat ſein bruͤder das ſy nyemant wber in lieſſen d̓ in ſeinesinnigen gebets irret.¶ Nach dem da kam ein ſiecher fur in. vn̄ erbat in das er ſein hand auff in leget vnd in geſundt macht durch ſein groſſe heyligkeit. Daſprach ſant Auguſtin. Lieber ſun wz mag ichdir gehelffen. Nū lig ich ſelber hie in groſſerkranckheit. Da ſprach der kranck wider zu im.Lieber vater ich wil dein hilff haben. vnd ichhab ein geſiht neulich geſehen dz du mir ſolehelffē. da ſprach er ſein gebet zu got. da wardder ſiech wol geſundt. Darnach do beychtet d̓biſchoff alle fein ſund lautterlichen mit groſſer andacht. vnd nam vnſers herren fron leychnam damit gieng im ſein ſel auß. vnd fut ſeinſel zu den ewigen freuden. das was nach criſtigeburt vierhundert vnd viertzig iar. vnd was
ſeßondſibentzig iar alt. vn̄ was viertzig iarbiſchoff geweſen. da er ſtarb da was im ſeinantlitz ſchoͤn vn̄ wolgefar. vnd ward im nachſeinem tod dy ewige frend vnd wunne in demhymelreich von der er vil geſaget. geleſen vndgeſchriben hett die nereſt er nun ewigklichen.da namen ſein bruder ſeinen leychnam vnd begruben in in d̓ ſtat Sardiniā mit groſſen eren¶ Nach dē als die heyden die ſtat verderbtheten vber zweyhundert vn̄ achtzig iar. da wzein mechtiger Runig in Lamparten landen d̓hieß Liprand d̓ hort von dē heyligen herrenſant Auguſtin das ſein leychnā als vnwirdiglichen lag. vnd das man im als wenig eren erbot das was im leyd. vnd ſandt nach dem heyligen leychna. da bracht man das heyltūb zu d̓ſtat Ianua. da fur der kunig ſelber gegen dēheyltumb. vnd hieß es in die ſtat Papiā bringen. da geſchach ein groß wunder dz man dēleychnam ab der ſtat nye mocht bringē. da verſtund ſich der kunig wol das es gottes wil wzvnd gelobet ſant Auguſtin er wolt im ein kirchen da laſſen bawen. da ward das heyltumbleycht vnd ließ ſich furen. da volbracht der kunig ſein gelubt. vn̄ macht die kirchen. vn̄ ſchierdarnach in dem nechſtē dorff da geſchach dztounder aber. vnd ward das heyltumb ſchwervntz er gelobt er wolt im da ein kirchē an derſtat machen. da ward es aber leycht. da freroten ſich die menſchen der wunder die der liebheylig thet. da was der kunig gar mechtig vn̄tugentlich. vnd het gotliche forcht. vnd da erſah das ſant Auguftin als geren kirchen hett.da ließ er im an einer yeglichē ſtat kirchen machen da er vbernacht belyb. vnnd bracht in damit eren in dy ſtat Papiam vn̄ leget in da mitwirdigkeit in ein cloſter dz was geweyhet inder ere ſant Peters. vnd heyſt der guldein hymel. da geſchahen gar vil zeychen vnd wunderEins mals da vereynten ſich viertzig menſchen mit einander krummer lamer vn̄ blinderdas ſy miteinander gen Rom wolten zu ſantPeter vnd zuͦ ſant Pauls. vnd wolte ſy bittendz ſiß geſundt machtē. Da wolt nun der almechtig got ſant Auguſtins heyligkeit oͤffne. vn̄fuget es das er in allen erſcheyn. vnd was erlichen gecleydet als ein Biſchoff in der hochzeyt. vn̄ gruſſet ſy all frewntlichen. vnd fragetwa ſy hin wolten. da ſprachē ſy zu ſant Petervnd zuͦ ſant Pauls. da ſprach ſant Auguſtn.