Von ſant
laß ſein leben geren vnd bat in offt dz er in ankeinem tag ließ ſterben dann an ſeinē tag. Daward er ſiech funfftzehen tag vor ſant Auguſtins tag. vnnd mocht gar vbel an ſeimnē abent.vnd hieß im alle gotzrecht thun. das thet manvnd hieß ſich an die erden legen auff aſchē. vn̄ſprach da. Ich weyß wol dz ich ſchier zu aſchēmuß werden. In d̓ ſelben nacht da wz ein munich in der kirchen beliben vnd betet. da ſah ergar vil ſchoͤner iungling in d̓ kirchē vmbgeen.die hetten all weyſſe kleyder an. vnd ſah einenbiſchoff vnder in der was vnmaſſen ſchon gezyret. Da het der munich groſſe freud von irrgegenwertigkeit vn̄ fraget einen was ſy wol-
ten vn̄ wer ſy erē. Da ſprach er den biſchoffden du ſiheſt das iſt ſant Auguſtin mit ſeinenthumherrē der iſt herkummen zu ſeinē freundzu dē ſiechen d̓ hat im ger mit groſſem vleyßgedienet. vnd wil ſein ſel mit im zu hymel furē.da gieng die ſchoͤn ſchar zu dem ſiechen brud̓der ſtarb bald. da empfiēg ſant Auguſtin ſeinſel. vnd furt ſy zu dem almechtigen got darūbdas er im gedienet hett. Nun bitten wir ſantAuguſtin den groſſen lerer dz er vus vmb goterwerb ſoliche groſſe weyßheit da mit wir ſelvnd leyb behalten mugen Amen.Von ſant Sabina
Ie lieb fraw ſant ſabina was von edlem geſchlecht. vndwas ein criſtin vnd het got gar liebvnd die heyligen vnd het das heyltumb d̓ heyligen Iunckfrawen Serapie. vnnd begieng irgrebnuß nach d̓ criſten gewonheit. vnnd legetſy mit groſſer andacht da in ir grab. vnd hießes zyren gar ſchoͤn vnd von d̓ ſelbē zeyt als ſyden criſten gelauben gelernet. da gab ſie alletag groß almuſen vnd troͤſtet da die gefangēcriſten vnd die ſiechen vnd gab in was in nottwas. dz ward dem richter helpydio geſagt. dahieß er ſy vahen vnd fur in bringen. das thetman. vnd da ſie fur in kam. da fraget er ſy obſie Sabina wer herodes tochter vnd des edlēvalentins wirtin. da ſprach ſye ia ich bins. Daſprach er. warumb verlaugneſt du deines gotzvnd geſelleſt dich zu den criſten. vnd du weyſtdoch wol das man ir keinen leben leſt. Warubbetteſt du die groſſen abgoͤtter nit an dy großheren anbeten vnd die meret des reichs. Da
ſprach Sabina. Ich wil vnſern herren Ieſumcriſtum anbeten vn̄ in loben. vn̄ wil im danckēdas er mich erledigt hat von dem gewalt desboͤßen geyſtes. vnnd hat mich behuͤtet vor vilvbels vnd ſchadens meiner ſel vn̄ meins leybsvnnd hat das getan durch ſein liebe dienerinſant Serapia. Darumb wil ieh mit der gotteshilff nit irren an dem weg des ewigen lebensvnd wil die boͤßen geyſt nit anbeten als ir tut.Da ward der richter zornig. vnd ſprach zu ir.Spricheſt du das die herrē Auguſti merer desreichs die boͤßen geyſt anbetē. Da ſprach ſautSabina wolt got dz ſy dē ware got anbetetēd̓ alle ding beſchaffen hat. vn̄ nach des willenſich alle ding ſchicken ſihtig vn̄ vnſihtig dz gelaubt ir nit. darūb muſt du vn̄ die keyſer ewigklich mit in brinnen in der helle. Da ſprach derrichter. ich ſchwer dir bey allen vnſern goͤtterndz ich dir dz haubt wil laſſen abſchlahē. es ſeydan̄ dz du vnſern goͤttern opfferſt vn̄ ſy anbeteſt da ſprach ſant Sabina. kya duvnſinniger