Von ſant
berien in eilen garten vn̄ legten ſich in ein vēſter vber ein lenen. vnd er ſpricht. ſih dy muterwil mit irem liebē kind. da goß ſant Auguſtinreiche wort auß. vnd waren ir beyder wort volfrewden vnd ward irs hertzen begird vol ſuͤſſigkeit vnd er ſprach mit worten die ſuſſigkeitda auß die gott ſelber iſt. vnd was frewdē gotden heyligen wil geben in dē ewigen leben dynye keyn aug geſah vnd nye kein nund volgeſprach. vnd nie keyn ore gehoͤret vn̄ keyn hertzbetrachten mag. vnd was ir hertz darzu in vilſuſſigkeit. vnnd ſprach. wz man der irrdiſchenfreud begreyffen kan das iſt gar zu kleyn wid̓die ewigen freud. vnd redten auch von d̓ ſchoͤne die an got vnd an ſeinen creaturen iſt. vnndredten auch vil von dem hymelreich vnd von d̓freud dy darinn iſt. vnd kamen in ein groſſeswunder. Darnach ſprach die muter zu irē ſunmich geluſt nit mer in dyſer welt zu leben. vndwil geren ſterben. nun ſo ich dich in criſtem gelauben weyß. vn̄ ward da ſchier darnach ſiechvnd ſtarb vnd fur zu dem almechtigen got. dafur ſant Auguſten auff ſein eygen erb. vnd prediget dem volck mit vleyß. vn̄ machet mer dan̄dreyſſig tauſent bucher die der criſtēheit nutzſeind. vnd lebet ſeligklichen vn̄ dienet got mitvleyß mit beten mit wachen mit vaſten. vnd lebet in herter keſtigung. da kam ſein guter leymund gar verr. vnd wo nit ein biſchoff wz dafloch er. wan̄ er forcht die ere ſo wolt in got zueinem biſchoff haben. Nun was ein biſchoffin der ſtat ypponenſi. der hieß Valerius derbat ſant Auguſtin das er zu im kem. dz thet erDa vberkam er in das er brieſter ward. da lebet er als ein zwelffpot. vnd ſtifftet einen orden. vn̄ nam vil ander brieſter zu im darein dyhetten bruͤderliche liebe zu einander. vnd hetten nmit eygenſchafft. vn̄ lebtē als heyligklichēdas man ir wol zehen herauß nam. vnd machtſy da zu biſchoff. da was der biſchoff ires heyligen lebens fro. vn̄ gab ſant Auguſtin vil gewaltz vnd hieß in an ſeiner ſtat predigen. wan̄erhet mer kunſt dan er.Su den zeyten da was ein ketzermeyſter d̓hieß Fortunatus der was ein brieſter vnderden ketzern d̓ was gar ſer id̓ ſant Auguſtin.vnd kam eins mals zu im vnd vil ketzer mit imvnd meynt ye er wolt in vberreden das er vnrecht het. darumb das ſant Auguſtin vor aucheyn meyſter vnder den ketzern was geweſen.
da kund er ſy als weyßlichen vberreden dz ſienit weſten wz ſy reden ſolten. vn̄ er vberwandſy all offenlichen. Nun forcht Balerius manwurd imi ſant Auguſtin anderſtwa zu einē biſchoff machen. vnnd bat in das er an ſein ſtatſeſſe vnd biſchoff were. Wan̄ er meynt er weernutzer dan̄ er. das thet ſant Auguſlin vngern.doch thet er es vntz an ſeinen tod. vnd ſprach.Ich merck das ich vnwirdig bin dz mich gottals hoch geſetzt hat. vnd lebt all zeyt demutijklich vnd ſein kleyder vn̄ ſein bettgewand waren nicht ſcheyntbar noch nit zu verwerffen.vn̄ ſprach. Ich ſchem mich edler kleyder. wan̄die zymen dem orden nit. vn̄ wen̄ man im gutekleyder gab ſo verkaufft er ſy. vnd was gewoͤnlichen on fleyſch. vnd was meſſig mit eſſen vn̄mit trincken. vn̄ hieß von fleyſch kochen durchder ſiechē willen Der lieb herr ſant Auguſtiuhet mer vleyß zu der letzē vn̄ zu der geyſtlichēſpeyß dann zu der leyblichen. vnd het vber ſeinen tiſch geſchriben. Wer mit worten ſeinemnechſten ſein ere abſchneydet ob dem tiſch. d̓ſol von dem tiſch geen.¶ Eines mals da aſſen biſchoff mit ſant Auguſtin die waren ſein lieb freund. die weyl ſyedas todt fleyſch aſſen. da aſſen ſy auch mit irēworten der menſchen ere. Da ſprach er ſchireyget vnnd redet den menſchen nit nach andersich gee von dem tiſch oder ich wil die vers vertilgen die ob dem tiſch ſtand. O lieber Auguſtine ſoldeſt du nun bey vns zu tiſch ſitzen. wyofft muͤſteſt du den verß vertilgen. wer ſeinemnagſten nachredt der tut ſund an imſelber. vn̄thut den vbel dem er nachredt. vnd auch deder es hoͤrt.¶ Sant Auguſtin ließ keyn ſund̓ ſo kleyn erbeychtet ſy. Er beychtet das er mit dē bal ſpilet da er ein kind was. Vnnd das er nit vnbezwungen laſe. vnd das er ſeinem meyſter vnndvater vnd muͦter nit gehorſam was als er billichen ſolt. vnd das er auch dy ſchuͦlbucher geren laſe der vil gelogen iſt. vnd beychtet auchdz er eines mals lafe. dz ein fraw vor lieb todwas das er darumb geweynt hett. vnd beychtet wenn er mit den kinden ſpylet das er in geren abgewunnen het. vnd das er opffel od̓ byren geſtolen het. vnd beychtet auch das er guten ſenfften rauch nit ſucht. wan̄ er in aber hetdas er in dann it floch. vn̄ das er guten donnend ſchon ſingen geren gehoͤret hett. vn̄ dz er