Druckschrift 
Legenda aurea, deutsch
Seite
CXXXVIr
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Auguſtin

CMddxvjj.

vngeleych wz. Da hoͤret Auguſtinus ein ſtym̄von gott die ſprach. Ich bin ein ſpeyß d̓ groſſen. wachß vnd yß mich. ich wird nit verwādeltin dich du wirſt verwādelt in mich. da ſant auguſtin die ſtym hort da ward er gar fro. vn̄ nehet ſich zu vnſerm herren vn̄ gedacht im. Ichvnnd mein geſell Alippus veollen geen zu demheyligen Simpliciano. der was ein leyvnd hetgot gar lieb. vn̄ wollen in biten das er vns vnſere hertzen baß erleuchte. Darnach kamē ſiezu ſant Simp liciano. da klagt im Auguſtinusdie irrigkeit die er gehabt het. vn̄ was gar ſere betrubt. Da leret er in das er ſich vnder vn̄ſern herren Ieſum criſtum neyget. vn̄ er ſagetim auch dabey wie reichen lon got den geb dydemutiglichen lebten. Vn̄ ſaget im als vil vn̄redet als wol von got dz im ſein hertz entzundet ward in goͤtlicher liebe dy er gewan zu gotvn̄ ſchrey mit betrubtē hertzen. waffen Alippe was hoͤrich vn̄ wz leyd wir. die da dye kunſtnicht haben die haben als groſſe vernufft dzin der hymel darumb wirt gegeben. vnnd vnsmeyſtern wirt die helle. vnd kam mit den worten in groß leyd vnd kummernuß. vnnd giengmit Alippo in eine garten vn̄ trug ſant Paulsbuch mit im. das leget er vnder einē baum vn̄gieng furbaß vnder einen feygenbawm vnndkam vor groſſer rew vnd vor groſſem leyd vn̄vor groſſem iamer von im ſelber. vnnd weynetſer. vnd rufft iemerlich vn̄ ſprach. wie lang ſolich in dyſem leyden ſein. ſol ich darinnen ſeinvntz biß morgen. herr laß es heut ſein. O weherr mein got wy hoch vnd wy tieff magſt duſein du fleuheſt nit von vns vnnd wir kummen.dennoch kaum zu dir. empfah mich herre begreyff mich vnd halt mich in dich. Wan̄ meinlieb die iſt leyder ſpat die ich dir auß meinemhertzen ſchenck. O altter on verluſt ich habmich gar vil verſaumpt. wann ich hab dich zemal ſpatt lieb gewunnen. ich was lang auß duwarteſt mein. ich ſucht dich du vnſihtige ſchonheit. da was dein gegenwurtigkeit bei mir. vn̄ich wz mt bey dir. da ruffeſt du mir vn̄ brachſtmein irrigkeit entzwey. Da kam dein erleuchtung vn̄ iaget mit des heyligen geyſtes fewermein vinſternuß hin. Da der lieb herr ſant Auguſtinus ſein leydalſo lang geklaget het vnd ſer betrubt wz. dahoͤrt er ein ſtym ruffen als eines kindes ſtymdy ſprach. heb auff vn̄ ließ. da gedacht er in.

was meynt dy ſhym̄. da hoͤrt er ſy offt. vnnd erlieff hyn zu ſeinem geſellen Alppo. da hett erzdas buch hingeleget. Da warff er das buchauff vnd ſah darein. da ſtund das geſchribendar an. Legt an euch einen newen menſchē vnſern herren Ieſum chriſtum. da brach ein alsgroß liecht in ſein hertz das aller zweyfel von.im gieng. Da ſah Alippus das ſant Auguſtinfrolichen ward vnd fraget in was er het geſehen. da het ſant Auguſtin einen vinger in dasbuch gelegēt das er ſein nicht weſt vnnd zeyget Alippo was er geleſen het. wann ſein vinger lag dabey. vnd laß Alippus die geſchrifftdy darnach geſchriben ſtund die ſprach. Werkrancken gelauben hat den ſolt ir troͤſten vndſolt in empfahē. Da keret ſich ſant Auguſtingentzlichen zu chriſten gelauben. vnnd ſagetſeiner muter alles das dz an im ergangen wz.da ward ſie von hertzen fro vnnd dancket gotſeiner genaden. vnnd Alippus vnd ſant Auguſtin wurden von dem liebē heyligen lerer ſantAmbroſio getaufft. vnd da er ſant Auguſtinutaufft. da lobet er got darumb vnd ſprach. Tedeum laudamus. da ſprach ſant Auguſtin. Tedominum confitemur. Alſo machten die zwenden pſaln allen auß. Darnach ließ ſant Auguſtin alle die hoffnung die er zu der welt hetvnnd ließ auch die ſchul dy er richtet. vnnd erwas dreyſſig iar alt als er von ſant Ambroſiogetaufft ward. Sant Auguſtin dem groſſen lerer dem erſcheyn das liecht der lebentigen ſunnen in ſeinhertz. vnd het groß wunder von der vnmeſſigen guͤt dye an vnſerm herren lag das er ſichherab geneyget het. vnd menſch was worden.vnnd durch vns tod was darumb das er vnsdas ewig leben wolt geben. vnd der welt luſtfloch von dem heyligen lerer ſant Auguſtin.Wann im geuiel alles das vbel das in d̓ weltgeſchach da mit mā got nit dienet. vn̄ dauchtſich ſelber gar vnwirdig wie hoch er vor gottwas vnnd richtet ſein leben nach dem lebe vnſers lieben herren Ieſu criſti vnd wa man vongot ſang od̓ laß dz macht im ſein hertz wunddas er ſer weynet damit was im gar wol. Darnach wolt des heyligē lerers ſant Auguſtinsmuter heym in Affricam faren vnd ir ſun nitir. wan̄ ſein hertz was nun verwādelt wordē.vor flohe er ſie ſo thet er nun was ir lieb was.Da furen ſie von Meyland vn̄ kunen zu Ty-