Von ſant
Erliebherr ſant Auguſtin der groß lerer iſt geborē vonO dem land Affricana vnd wz gar tugentlichen vnd lernet als wol das er an eineryeglichen ſtat all meyſter vbertraff. Wann erkund die ſiben freyen kuͤnſt. vnnd ſprach auchſelber. was ich geleſen hab dz hab ich wol verſtanden. mir dorfft es nyemant außlegē nochſagen. Er laß zemal geren frembde bucher daviel er in ein vngelauben vnnd in ein werren. d̓gelaub heyſt Manicheorū. die ſelben menſchēgelauben nit das got menſch ſey wordē. nochdas wir erſteen ſullen. vnnd wz newn iar in dēvngelauben. Nun het ſant Auguſtin gar eynſelige muter die het got lieb vnd het groß leyden vmb ires ſuns vngelauben. vnd klaget esgot offt vnd weynet. vnd bat got offt dz er irēſun bekeret. vnd bat gut leut das ſy got fur ireſun beten. da troͤſtet ſy gott vnd ließ ſy in demſchlaff ein geſiht ſehen vnd daucht die frawēwy ſy ſer weynet. da kam ein ſchoͤner iunglingzu ir vnd fraget ſy was ir were. Da ſprach ſyemein ſun Auguſtin iſt an dem gelauben verirret. Da ſprach der iungling. Gehab dich wol.wann er wirt verwandelt. vnd wirt das du dabiſt. Vn̄ do ſy erwacht da ward ſie gar fro vn̄ſaget irem ſun wie der iungling mit ir geredthet. Da ſprach Auguſtinus. muter du haſt esvnrecht vernummen. er hat geſprochen wer eriſt das wirſt du. Da ſprach dy muter neyn. Erſprach nit alſo er ſprach alſo. Er wirt das dubiſt. da wz es ſant Auguſtin gar vngelaublichWan̄ im was ſein hertz dennoch nit erleucht.daließ ſeinmrernt ab ſy rufft got vnb irē
ſun an vnd bat auch ein biſchoff dz er mit inda von redet. vnd das er beſehe ob er in vō dēirrſal moͤcht bringen. Da ſprach der biſchoff.Fraw dein ſun iſt als wolgelert das er michſchier vberredt hat. ich hoff nicht dz d̓ trauman im verloren werde du wirſt noch an im getroͤſtet. Iu den zeyten hieß man da Auguſlinūein groſſen meyſter. vnd er het vil menſchē dyer leret.¶ Damnach kam ſent Alugueftin von dem willen gottes zu Meyland. da was ſant Ambroſius biſchoff der ward gar fro das er kummēwas vnd het ſant Auguſtinus ſant Ambroſiūgar lieb.Nun prediget ſant Ambroſius eines tagsda hoͤret ſant Auguſtin die predig. vnnd hoͤretin als gar wol von got predigē. vn̄ hoͤret auchdas er den criſten gelauben als gar wol beweret das er an imſelber verirret ward. vnnd gedaucht in wol dz er an dem vnrechten wer. vndgedacht im. ich wil meinen gelauben laſſen.¶ Iu den zeyten da kam ſein muter auß verren landen zu im vnd was fro das ſye in ſahe.vnd da ſy hort das er an criſten gelauben eynwenig erleucht was. da ward ſie fro vnnd hettgroß hoffnūg zuͦ got er bekeret iren ſun ſchierDa leret ſant Ambroſius auch das volck mitvleyß. vnd bekeret ſie von irem vngelauben. dahalff im d̓ heylig geyſt das Auguſtinus vberwunden ward. vnnd keret ſich zu got von ſantAmbroſius guter lere vn̄ ſprach. Herre ſeyderich mich zu dir bekert hab vnd dein klarheit erken̄. ſo vergib mir mein krāckheit. da mich deinliecht erleuchtet allererſt erkant ich dz ich dir