Von ſant
vnd wilt mich doch nit in den orden nemen. vn̄het ich deine bucher ich wolt ſy zereyſſen. Daſprach der lieb herr ſant Bernhart. Ith habnit geſchriben das dy ſtat den menſchen heylig mach. da ward der brieſter als zornig dz erſant Bernhart eins an den baeken ſchlug. dalieffen dy bruder al zu vnd wolte den brieſtergefangen haben. das was dem lieben herrenſant Bernhart leyd. vnd wolt im keyn leyd laſſen tun. Nun was ir cloſter gar arm. da ſandtman in wol ſechßhundert marck das ſy ir Cloſter da mit beſſern ſoltē. das was gar baufellig worden. da namen in dy rauber das gut alles vnder wegen. Da das d̓ lieb herr ſant bernhart hoͤret. da ſprach er. Vnſer herr Ieſus criſtus ſey gelobet d̓ hatt vns vor der kumernußdyſes ſchatz behuͤt. Vnnd wenn der lieb herrſant Bernhart einen neuen bruder in den orden empfieng. ſo ſprach er zu im. wilt du in dzcloſter kummen ſo laß das fleyſch herauſſen.es iſt nichts hinnen in dem cloſter dan̄ dz dengeyſt angehoͤrt.¶ Sant Bernharts vater was ein alter manvnd kam zu ſeinen kinden in das cloſter. vn̄ beleyb bey in vntz an ſein end. vnd lebet gar ſeligklichen.¶ Der lieb her ſant Bernhart het ein ſchiveſter die het einen man dy kam eines mals mitgar groſſer reycheit. vnd mit vil ſchoͤnen kleydern. vnd mit vil geſindes. vnd wolt da ir bruͤder ſehen. da wolt d̓ bruͤder keyner zu ir kummen. dann nur einer der was torwart. d̓ ſprachzu ir. Wir verſchmehen dein hoffart gar ſere.wan du biſt ein gebuder vnflat. Da erſchrackdy ſchweſter gar ſere vnd weyndt vnd ſprach.Ich bekenn das ich ein ſunderin bin. vnd bindarumb herkummen das ir mir raten ſolt. wieich von der welt kumme. vnnd da der lieb herrſant Bernhart ir grite meynung vernam. Dagieng er zu ir. vnd ſagt ir vil von tugenten vndvon geyſtlichem leben. vn̄ ſprach zu ir. Schweſter ſihe das bild an das vns vnſer muter vortrug die zoch vns alle zeyt zu vnſerm herrē ieſu criſto. vnd ſaget ir als vil da von dz ſy einesgeyſtlichen heyligen lebens begeret. vn̄ ſchiedfroͤlichen heym zu irem man. vn̄ bat in als lātbiß er ir vrlaub gab in ein cloſter. darinn lebetſie gar ſeligklichen biß an ir ende.¶ Eins mals da ward der lieb herr ſant beruhart gar ſiech vnd trawmer in wie er fir got-
tes gericht kem vnd wie in der boͤß geyſt vmbvil ſund ruget. Da ſprach d̓ lieb herr ſant bernhart. Ich bekenn dz ich des hymels vnwirdigbin. Aber mein herr Ieſus criſtus des armerdiener ich bin der hatt den hymel von zweyenrechten geſchaffen. Des erſten von goͤtlichernatur daran hat er ſelber genug. Iu dem andern mal hat er vns mit ſeinē heyligen leben.vn̄ mit ſeinē bittern tod verdienet. darumb iſtder hymel mein rechtes erb. Do floch der boͤßgeyſt vnnd ſchemet ſich ſer. Da ward der liebherr ſant beruhart ſchier geſundt. doch wz erkranck vnd mager. wan̄ er wz imſelbs gar hertDarnach gar ſchier ward der lieb herr ſantBernhart aber gar ſiech. vnd mocht als vbeldas ſein bruͤder meynten er wolt ſterben. vnndbaten vnſern herren Ieſum criſtum innigklichdas er in krefftiget. da beſſeret ſich d̓ lieb herrſant bernhart wider. vnd verſtund ſich wol dzes von der bruͤder gebet was. vn̄ ſprach zu dēbruͤdern. Warumb halt ir mein leben auff. Irſolt euch vber mich erbarmen vn̄ ſolt mich dahin laſſen kummen da ich ruͦ find.¶ Der lieb herr ſant Bernhart was alle zeytgedultig vn̄ demutig. vn̄ man het in offt gerenzu einē biſchoff gemacht. ſo wolt er dz nit tunvnd was der weltlichen eren gern vberhaben.Da erwuͦrben ſein bruͤder von dem babſt dz iniren abt nyemant mocht genemē on iren willē.¶ Iu einem mal da reyt ſant bernhart auß zueyne cloſter da was ſein ſatel gar vnfrutig od̓vnertig. da redten dy andern da von. nun waser die langen rayß geryten. vnd hoͤrt erſt vo inwie ſein ſatel ein geſtalt het. Da reyt der liebherr ſant beruhart furbaß zu einem ſee d̓ wasals groß das ſy einen gantzen tag dar bey roten. vnd an dem abent da redten dy andem vōdem groſſen ſee. da wz ſant bernhart als vaſtbekummert geweſen mit vnſerm lieben herrēIeſu criſto das er aber nichts darumb weſt.¶ Zu einem mal da prediget d̓ lieb herr ſantbernhart gar vil volcks. da viel im ein hoffartein vnnd gedacht im. Ich predig gar wol wiegern hoͤren es dy leut. da enthielt ſich der liebherr ſant bernhart ein weyl vnnd gedacht im.weder wil ich auff hoͤren oder nit. vnnd ſprachheymlich wider ſichſelbſt zu den gedanckē diein anfachten. Ich hab dy predig von euren wogen nit angef angen. ſo wil ichs von eurent wegen nit laſſen. da verließ in der verſucher der