Oyaogrrd dem yegnng
TIII.
er dz geredet da ſaß ein heyliger biſchoff beyim ob dem tiſch der hieß Aianus der nam deskunigs gerechte hand vn̄ kuſſet die vn̄ ſprachDie gerechte hand des kunigs erfaulet nymmermer. Wan̄ es werden vil armer menſchendurch ſy getroͤſt vnd geſpeyſet. vn̄ dz geſchahauch. wan ſein hend ſeind noch friſch vn̄ ſeindin ſilber gemacht vnnd man behelt ſie in ſantPeters munſter da erent ſy die menſchen mitandacht.Der lieb herre ſant oſwald hieß ein glockēmachen die dy armen menſchen leuten wen̄ ſyfur in wolten vnd wen er die glockē horet leuten ſo richtet er zuhand. vnnd wo er hin fur ſomuſt man im die ſelbē glocken mit im furē. vn̄hett auch verboten das keyn reycher man dyeglocken torſt leuten. wan̄ er richtet den armenee dan̄ den reychen. das tund nun die furſtennit ſy richten den vil ee da von ſy gefuͤdert mugen werden.Der lieb herr ſant oſwald muſt gewoͤnlichēveſtreyten wider drey kunig vmb den criſten gelauben. wan̄ er het groſſe lieb zu dē criſten gelauben. Der erſt kunig was von Vorhay. Derander was von Brittania. Der drit was d̓ kunig Mericiorū der was gar mechtig. Vnd dydrey kunig theten im gar vil zu leyd. vnd muſtauch vil vmb ſein land mit in rechten. vnd wievil er weltlicher ſorg vnnd geſchefftes hett ſodient er got demutigklich tag vnnd nacht mitbeten mit vaſten vnd mit wachen vnnd mit vilander guter vbung. Dauon was got alle zeytmit im. vn̄ zuletzſt ryten die drey kunig in ſautoſwalds lannd vnd emboten im dz er ſich darauff bereytet ſo wolten ſy an dem andern tagmit im ſtreyten auff dē weyten veld in Engellandt. vn̄ da der heylig kunig ſant oſwald desmorgens mit den kunige wolt ſtreytē da ruffter des nachtes vnſern herren mit ernſt an vndbeualh ſich vnd ſein geſind vnſers herre guͤtevn̄ hieß ein creutz auffſtecken vn̄ da ſein herreentſchlaffen waren. da ſprach die ſlym gotteszu im. O biß fro du mertrer gottes vn̄ du vuſigloßer ritter. wan̄ du biſt morgē ein beſitzerdes hymelreichs mit allem deinē geſind vnndher. von der ſtym̄ ward er ſer erfreuet vnj troͤſtet ſein her vnd ſprach. O ir allerſterckſtē ritter Ieſu chriſti ſeind ſtarck in dem ſtreyt vndvechtet wider die vngelaubigen ſo beſitzet irdas ewig reich. Darumb ir allerliebſten bruͦ-
der vnd ritter chriſti hebt ewer hend vn̄ hertzzu got vnd bitet in das er euch helff mit ſeinēengeln. vnd da er dz mit in geredet het. da erſcheyn ein groß liecht ob im. vnnd ſprach dyeſtymm gottes zu im. du wirſt ewigklichen mitmir leben. vn̄ darnach kam ein groß heer vngelaubiger an ſye. vnnd bunden ſant oſwald garſchwerlichen vnd erſchlugen im ſeines heerßgar vil. Da er das ſah. da ſah er auff zu got vnſprach. Herr Ieſu chriſte du almechtiger gotnym ir ſele zuͦ dir die ſich in deines namen erein den tod haben geben. vn̄ zuhand da ſah erdy engel gottes von hymel kummen die furtēſeiuer diener ſel gar frolichen vn̄ mit groſſenfrewden zu hymel. Da er das ſah da ſprach erNun ſtirb ich deſter froͤlicher. Wann ich ſihmeiner diener ſel vor mir in den hymel faren.Vnd ſprach darnach. Herr Iheſu chriſte dualmechtiger got ich empfilh dir meinen geyſt.vnd verſchied alſo mit den wortē. Da fur ſeinſel zu den ewigen freuden. Da claget man ingar ſer vnd begrub in mit groſſer andacht. dathet gott groſſe wunder durch ſeinent willenvnnd thut es noch allen den menſchen dye zuſeinem grab kummen den thut gott gutlichendurch ſeines dieners willen ſant oſwald. wan̄wer zu ſeinem grabe kumbt vnnd in mit ernſtanruffet es ſey vmb ſiechtumb oder wz im anleyd der wirt es alles von im gewert.Darnach vber vil iar als der heylig kunigſant oſwald erſchlagen ward. da wolt ein Ritter zu ſeinem berg reyten. vnnd da er auff dasfeld kam darauff d̓ heylig kunig ſant oſwalderſchlagen ward. da ward ſein roß gar ſiechdas er muſt geen. vnnd treyb ſein pfert vor imda leget es ſich nyder gar vnnd wand ſich hinvnd her vor groſſem ſchmertzen. da was demritter gar leyd vnnd meynt es wurd als baldſterben. Vnnd da es ſich lang hin vnnd hergewaltzet. da kam es an die ſtat da ſant Oſwald gemartert vnnd begraben ward. da ruetes ein weil vnd ſtund da auff vnd beyß in dasgruͤn graß vn̄ raufft es guͤtlichē auß vn̄ aß esals garluſtigklichen vnd ward geſund von allem gebrechen. da ward der Ritter gar fro. vn̄dancket got. vnd verſtund ſich wol das an derſtat ein heyliger menſch wer begraben. Wan̄er was gar weyß vnnd merckt dye ſtat vnndreyt da zu ſeinem berg. Da hett der wirtt eyntochter die het das paraliß geſchlagen vand