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Legenda aurea, deutsch
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CIIv
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Soreeeget

men. nun laß ich keynen criſtē leben d̓ in meinland kumpt. Da ſprach ſant Oſwald. wir haben gehort ir habt ewer tochter einem reichēkuͤnig gebē. darumb ſey wir her kummē ob dieiunckfrawen icht vingerlein bedurfften. oderob ſy ichtz wollen laſſen machē. bedurfft ir vnſer nit ſo laſt vns wider heym faren. Nun hetſant Oſwald ein hirſen d̓ wz aller vber guldt.der lieff gar bald vnd etwa ſtet geſchriben eswer ein engel. den hirſß ſchawet der kunig vn̄alles ſein geſind der geuiel in gar wol vnd ſahen in geren. da gebot der kunig allem ſeinemvolck das ſie im den hirſß hulffen vahen. vndiaget dem nach mit allen ſeinen dienern. Sothet er ye vnderweylen ſam er ſich wolt laſſenvahen vnd ſtund ſtill vnnd lieff dan̄ aber baldvnd alſo iagten ſie dem hirſß nach biß an denbald das ſah die iung kunigin an der zynnen.vnd ſprach zu vier iunckfrawen ich muß ye dēhirſß auch ſehen darzu ſolt ir auch mir helffenDa ſprachen ſie das woͤll wir geren thun vndſy legten manßkleyder an. Da wz die thuͤr mitvier rigeln verſpert. da rufft dy kunigin vnſerliebe frawen an vnd ſprach. Maria du hymliſche kunigin hilff mir das ich ein gate chriſtinwerd vnnd das ich zu ſant Oſwald kum̄. Dazerſprungen als bald die rigel. da ward ſy garfro vnd ſprach zu den vier iunckfrawen. Wiemoͤcht vnſer got machmet dz gethun. vn̄ giēgda zu ſant Oſwald in ſein gezelt. Da ſtund ergegen ir auff vnd ward fro vnd empfieng ſiegar freuntlichen vn̄ ſprach da. Nun wolauffir herren ich hab dye iungen Runigin. Nunlaſt die gezelt ſteen. Nun hett die iung kunigin ein kron mit ir bracht die ſetzet ſie auff vn̄het auch vil reylicher kleynet mit ir genummē.Da macht ſich ſant Oſwald von dannen mitſeinem geſind vnnd mit ſeiner lieben kunigin.Da nun kunig Gaudō heym kaꝫ vn̄ dē hirſßēlāg het nach geiagt mit ſeinē geſind da warder innen das er ſein tochter verlorē het. da wzim gar leyd vnd thet im gar zoren vnnd eyletſant Oſwald nach mit groſſem geſind. vnndfand ſein tochter bey im ſitzen. da ſprach er. irhabt mir mein tochter hin gefurt darūͤb muͤſtir den tod leyden. Da ſprach kunig Oſwald.Ich wil gern mit euch ſtreyten. Alſo ſtryten ſybiß an den dritten tag. da erſchlug kunig Oſwald dem kunig Gaudon vil volcks zetod. vn̄geſiget mit der hilff gottes vnnd ſprach zu dē

kunig. ſchweher ir ſolt euch laſſen tauffen od̓ir muſt ſterben. Da ſprach kunig Gaudon ichlaß mich nit tauffen ir machet mir dann meinvolck wider lebentig. da ruffet ſant oſwald vnſern herren mit groſſer andacht an. da erhoͤretin vnſer herr von ſeiner guͤte vnd wurdē all wider lebentig. dennocht wolt ſich der kunig nitlaſſen tauffen. vnd ſprach er wolt anderweydmit im ſtreyten. vnd ſtryten biß an den drittentag da geſiget aber der lieb herr ſant oſwaldmit der hilff des almechtigē gottes vn̄ ſprachaber zu ſeinē ſchweher. er ſolt ſich laſſen tauffen oder er muſt ſterben. Da ſprach kunig gaudon er wolt ſich nicht laſſen tauffen er machtdan̄ das auß einē herten ſteyn ein ſchons waſſer gieng. Da hub der lieb herr ſant Oſwaldſeinen fuß auff in dem namē gottes vn̄ ſtießan einen ſteyn da mit. da floß zuhand ein ſchoͤnes waſſer herauß das was alſo tieff das eseinem man̄ biß an ſein knye gieng. vnd auß dēwaſſer da tauffet der lieb herr ſant Oſwaldſeinen ſchweher Gaudon. vnd hieß in Runigſymon. vnd an dem dritten tag da taufft ſantoſwald dy iungē kunigin vn̄ ſeines ſchroehersdiener vil. Darnach rayt kunig Symon widerheym mit ſeinen herren vn̄ ſaget ſeiner frawēwie es im ergangen was vn̄ ſaget ir als vil vōCriſten gelauben biß ſie ſich tauffen ließ vndtauffet da biß an den achtzehende tag alle dydie in ſeinē lannd waren. Da furet d̓ lieb herrſant O ſwald ſeinen gemahel mit gutem fridheym zu Engellandt. vnd er hett vierzehe taggroſſe wirtſchafft vnd freud vnd lebten gatreynigklichen vnd keuſchlichen vnd verzertenire zeyt teglichen mit got nach ſeinē lob. Sātoſwald was voller weyßheit vnd was warhaſtig vnd gerecht an dem gericht vnd wz vollertugent vnd ſaß nymmer zu tiſch er het dan̄ vorvil tauſent menſchen geſpeyſt vnd gab in dz almuſen ſelbſt mit ſeinen henden. Eines mals da was er zu tiſch geſeſſen vn̄het vor vil armer geſpeyſet. Da kamen vil bilgrim die baten vmb das almuͦſen. da nam ſantoſwald dy gulden ſchuſſeln darauß er aß vndhieß ſy dem bilgrim geben vnd ſprach. Es iſtnit gut das mein herr Ieſus criſtus ler vō mirgee der in bilgrimß weyß zu mir iſt kummen.Wan wen̄ ich zu im koͤm ſo ließ er mich ler vōim geen. vnd ſprech. Ich kenn dein nit wan̄ duhaſt mein nit bekant die weyl du lebteſt vn̄ da