Von jant
Dem vierden legt man die peyn auch an. Derſprach. es iſt beſſer wir ſein hie in dē tod gebēdan̄ das wir muͤſten der hoffnung enberen dzwir von got an dē iungſten tag erquickt werden vnd ewigklich mit im leben. vnd ſprach zudem kunig. Aber das wirt dir nit gegeben. vn̄gab da ſeinen geyſt auff vnd fur ſein ſel zu dēewigen freude. Da martert man den funfftēſun auch alſo. der ſah den kunig an vn̄ ſprach.dauon das du toͤdlich biſt ſo thuſt du was duwilt. dauon ſolt du nit gedēcken dz wir vō gotverlaſſē ſein. wan wir leydē es gedultigklichēdu ſolt wiſſen dz got ſeinen groſſen gewalt andich leget vnd an dir erzeyget. vn̄ wirt dich vn̄die deinen peynigen. da er nun ſterbē wolt dahet er gar ein froͤlichs gemuͤt vō der hoffnūgdye er hett zu got. vnd ſprach. Ich hoff er laßvns ſiben bruͤder im beuolhen ſein die hent alldarch ſeinen willen ſterben. damit gab er ſeinēgeyſt auff vnd fur ſein ſel zu den ewigē freuden. Da martert man dē ſechſten ſun zegleycher weyß. vnd do er ſterben wolt da ſprach erzu dem kunig. du verſundeſt dich gar ſer daran das du als lang wider gottes krafft ſtreyteſt. vnd er ſtarb da vnd fur ſein ſel auch zu dēeiwigen freuden. Da was dennoch der iungſtſun da. den bat der kunig gutlichē mit ſenfftēworten vnd gelobt im er wolt in reich vnd ſelig machen das er ſeinen gelauben ließ darankert er ſich nit. Da ſprach d̓ kunig zu des iungſten muter. wilt du das dein ſun ledig werd ſorat im das er ſeines glaubens verlaugen. Doſpotet ſy des kunigs vn̄ ſprach zu irē ſun. meinliebes kind erbarm dich vber mich vn̄ gedēckdaran dz ich dich in meine muͤterlichē leyb ge
tragen hab neuͤn monet. vnd dich geſpeyſt mitmeinen bruſten. vnd hab dich gebracht zu einērechten alter das du hymel vn̄ erdtrich bekenneſt vnd alles das darinnē iſt. vnd mercke wyedas von nichte geſchaffen iſt von dē almechtigen got. vnd troſt in vn̄ ſprach. furcht dir nitvor dē boͤßen falſchen man̄ vnd leyd heut mitdeinen bruͤdern. das du wirdig wereſt dz dichgot da empfach in ſein barmhertzigkeit. vndda ſy das geredt het. da ſprach er. ich ker michnit an des kuniges red ich kere mich an gottesgebot. vnd er ſprach zu dē kunig. Du ſunder aller boͤßheit. du magſt dē gewalt gottes nit empfliehen noch ſeyne zorn. ſtraffte vns aber gotdurch vnſer ſund willen ſo zeucht er doch ſeinbarmhertzigkeit nit von vns vnd vereynet ſichwider mit vns. Aber du magſt an den dienerngottes verdienen das du ewigklichē gepeyniget wirdeſt. ſo habē mein bruͤder mit dem kleynen leyden hie verdienet das ſye geſetzt ſeindin dz ewig lebē. Darumb ſo wil ich mein lebenauch gern in den tod gebē durch gottes willēals dan̄ meine bruͤder gethan haben. wan gottiſt mit vns. Da ward der kunig gar zornig vn̄hieß in auch toͤtten. da fur ſein ſel zu den ewigen freuden. Darnach toͤttet er dye muter. daempfieng got ir ſel. vnd ward ir ſel zugeſelletiren ſunen. Die ſiben Iungling die ſcheynenvor dem angeſicht gottes des almechtige alsſyben ampeln des ewigen liechtes. vnd ſingēmit den engeln dz ewig lobgeſang dē almechtigen got Amen.¶ Von ſant Fteffan dēHabſt.F¶ III