Druckschrift 
Legenda aurea, deutsch
Seite
LXXXVIr
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Icaſſtgtttecet

tha tod. dy hab ich vnd mein herr Ieſus chriſlus zu der erden bracht. vn̄ darūb das ir michals ſchyer geweeket habt. So hab ich meinerhendſchuch vnd meins vingerleins da vergeſſen. das hat der meßner. dē bat ich dz er mirshabt biß ich den leychnam begruͤͦb. Da ſandten ſy einen boten dahin der fand die rechtenwarheit. vn̄ der bracht das guldin vingerleinvnd den einen hendſchuch. vnd dē andern ließer dort zu einer gedechtnus des groſſen zeychens. Da ſaget in der biſchoff wie es im ergangen wer. vnd ſprach. da wir ſant Marthābegruben. da kam ein gelerter man des ſelbenlan des vnd fragt vnſern herren wer er wer vn̄wiē er hieß. Da trug vnſer herr ein buch in derhand das gab er dem gelerten man̄. vnd antwort im da nit mer. Das buch was offen. vndſtund daran geſchriben alſo. In der ewigē gedechtnuß ſol mein liebe wirtin Martha ſein.vnd an dem iungſten tag fol ſy ſich nit furchten vor dem gericht. Da keret er vil bleter vmbda fand er die wort an allen blettern vnnd nitmer. Eins mals da wz ein kunig in franckreichder hieß Clodoueus der het ſant martha garlieb. wvann er hett gar vil von irr heyligkeyt gehoͤrt vnd von iren zeychen vnd wz der erſt ge-

laubig kunig in franckreich vn̄ het m ſant kemigius getaufft. Der kunig het wol zehen iareinen groſſen wetagen in dem rucken vnnd inden lenden. des mocht im kein artz ab gehelfen. da het er groſſe hoffnung zu ſant marthavnd kam zu ire gotzhauß. da ir heyliger leychnam was vnd rufft ſy mit groſſem eruſt an vn̄bat ſy durch all ir wirdigkeit dy ſy mit got hetdz ſie im vmb got erwurb das er geſunt wurdvnd beruͤrt dē ſarch da ir heyligs gebeyn innewas. da ward er zuhand geſund vnd ward frovnd dancket got vnnd ſant Martha irr genaden. vnd dienet ir furbas mit groſſem vleyß.vnd gab zu irem gotzhauß buͤrg vnd dorffer.vn̄ alle die guͤter die bey dreyen meylen vmb irgotzhauß lagen. Es hat vnſer herr ſunſt auchvil ſiecher geſundt gemacht durch ſant Martha vnd thut noch vil zeychen durch ſy bey iregrab der zu vil zu ſchreyben were. Nun bittenwir die heyligen iunckfrawen ſant Marthamdie gaſtgebin vnſers herren Ieſu criſti. das ſyvns vmb got erwerbe nach dyſem lebē dy herberg der ewigen freuden Amen.Von ſant Panthaleon

Adyoclecianus vndMaximianus dz reich hetten da wz.ein ſenator in der ſtat zu Nicomedia der hießStorchius. der hett ein ſeliges kind das hießPanthaleon. Da ließ d̓ vater ſein ſun die zeyt

nit vnnutzlich verzeren vnd weret im alle vnzucht des volget im dz kind gar geren. Nunhett der keyſer einen kamerer der hieß Eufroſin der was ein weyſer artzt dem hefalh mandas kind Panthaleon das man es auff ertz-