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Darnach ward ſaut mattha ſiech ein gantziar. vnnd an dem achtenden tag vor ee ſye verſchied. da thet ir vnſer herr einen groſſen troſtvnd thet ir irer ſchweſter tod kund. da ſah ſyevnd hoͤrt ein gotliche ſtym̄. vn̄ ſah vil engel miterlichen ſcharen zu hymel faren. dy ſungen einloblichs gotlichs geſang. vnd Maria magdalena ir ſchweſter die was mittē vnder den engehn. da mercket ſy wol dz ir ſchweſter tod wzvnd das ſy mit groſſer zierd gen hymel fuͦr. daward ſy gar fro von dem geſiht vnd hieß all inbruͤder vnd ſchweſtern zu ir kumme. vn̄ ſprachzu in. Lieben freund dancket got. wan̄ ich habmein ſchweſter zu hymel ſehē faren vn̄ ſprachMaria mein liebe ſchweſter. Nun ruͦ mit deinem meyſter Ieſu criſto mit meinē gaſt d̓ dichgeſetzet hat in der freuden ſtull zu ſeinen lieben heyligē. mit dē du dich ewigklichē freueſt¶ Nach dem ſprach ſy zu dem Conuent. ichweyß wol das mich vnſer herr Ieſus chriſtusſchier von dyſer welt wil nemen. dauon zundetliechter an. vnd wartet mein mit vleyß tag vn̄macht vntz ich verſcheyd. wann ſy weſt wol dzdie boßen geyſt vor irem tod mit groſſem geſchrey zu ir ſolten kummen. vnd da die bruͤdervnd ſchweſtern hoͤrten das ſy ſterben ſolt. dawurden ſy ſer betrubt vnd zundten vil kertzenan. da beychtet ſie lautterlichē alle ire ſund vn̄empfieng vnſers herrē leychnam mit groſſerandacht. da wachet der Couuent mit groſſerandacht vnd wartet ir mit vleyß die acht tag.vnd vor mitter nacht ee ſy ſtarb da entſchlieffen ſy alle. da kam ein groſſer ſturmwind. vndſerleſchet. dy kertzen vn̄ die ampeln all. da weſtMartha wol das ein ſchar mit veindē kummēwas vnd rufft got an vnnd ſprach. hely hely.mein got. mein vater. vnd mein lieber gaſt verlaß mich nit. wann die feind ſein zu mir kummen. Herr kum zuͦ mir vnd hilff mit vn̄ vergißmeiner ſund. Adonay du gewaltiger gott. kerdein antlitz nit vō mir in betrubnuß. Herr ichbit dich. dz du mich hie behuteſt vor allē vbel.vnd als ich dich hie beherbergt hab. Alſo empfach mich in dein hymliſche herberg. des getrawich dir wol. Vnnd die weil ſye das gebetſprach da kam ir ſchweſter Magdalena zu ir.vnd was gar ſchoͤn vn̄ wolgeſtalt. vn̄ kam alsmit groſſem gewalt das dye veind all muſtenfliehen vnd zundte die kertzē wid̓ an. da wardſant Martha gar fro. da erſchyn ir vnſer her
Ieſus criſtus ſelber vnnd ſein liebe muter naria vnd ſprach zu ir: kum̄ mein liebe haußwirtin vnd mein liebe frewndin in den ewigen palaſt. da ſolt du ewigklichen bey mir ſein. Wan̄du haſt mich auf erdtrich beherbergt des ſoltdu genieſſen. Vnd alle die menſchen die dichanruffen vnnd deiner hilff begeren vnnd dicheren die wil ich genedigklichen erhoͤren vnndfurcht dir nit. wann ich wil an den letzſten zeyten deines lebens wider zu dir kummen. damitverſchwand vnſer herr. da hieß ſich ſant Wartha auß dem hauß tragen vnd hieß ein creutzauß aſchen machen. vnd hieß ſich darauff legen vnd bedacht das ſy zuͦ aſchen muͤſt werdēvnd hieß ein huͤltzin creutz dar tragen. vn̄ batdie ſamlung mit ernſt das ſie beharretē an dēdienſt gottes. vnd ſah auff zu hymel vnd betetmit groſſer andacht vnd hieß ir den paſſion leſen. Vnd da man kam an das wort. Vater ichbeuilhe meinen geyſt in dein hende. da betet ſyvnnd ſprach. Iheſus mein lieber gaſt erbarmdich vber mich vnnd empfach meinen geyſt.vnd gab iren geyſt auff vnd ward erlichen zuden ewigen frewden gefuͤrt. Da ſy verſchied.da was ſy funffvndſechtzig iar alt. das wz aneinem ſambſtag. darnach an einē ſuntag trugman ſy erlichen zu der kirchen. vnnd da kamenvil brieſter dar die ſungen vn̄ laſen ob irē heyßligen leychnam.lun was ein land etwen verr. da von wasFrontonius biſchoff. d̓ was ein guter mēſchder ſang meß an dem ſelbē ſuntag. da thet imgot iren tod kundt. da er auff dem ſtull ſaß vnder der epiſtell da entſchlieff er. Da erſcheynim vnſer lieber herr got. vn̄ ſprach zu im. Frontoni mein lieber freund. du haſt meiner liebengaſtgebin gelobt du wolleſt bey irr grebnußſein. dauon ſo kum mit mir vn̄ halt deine wortda kamen ſy beyd in dy kirchen. vnnd ſtundenſihtigklich zu der bar vnd ſungen mit der brieſterſchafft. vnd hetten beyd bucher in den henden vnd begiengē das ampt dz zu den leychēgehoͤrt. Darnach nam vnſer herr den heyligenleychnam von der bar vnd legt in wirdigklichen in das grab. Vund da nun des biſchoffsvolck dy meſß geſungen hett von der Epiſtellbiß zu dem Ewangelio. Vnd da der biſchofflang ſchlieff. da wecket in einer vnnd ſprach.begeet das ampt. Daſprach er. O wee wiehabt ir mich ſo ſchier gewecket es iſt ſant wmar