mey leret. Da pflag er des kinds ſchon vn̄ lertes die kunſt die leruet es mit vleyß vnd het guten ſyn dar zu dz geuiel dem edlen furſtē wol.Nun furt Eufroſin das kind offt in des keyſers balaſt. vnd wen̄ der keyſer das ſchoͤn kindanſach ſo ſprach er ye. Es zam dir wol das duein herr des reichs wereſt. Nun muſt dz kindofft durch ein hauß geen da was ein heyligerman inne der hi eß Hermelaus. der gewan dzkind gar lieb. wann es wz im von got kund gethan es wurd ein guter mēſch auß im. vn̄ wener das kind anſahe ſo ſprach er gutlich zu im.du ſolt dich tauffen laſſen wann du zymſt gotwol in ſeinem hymelreich vnnd leret das kindvil guter ding dz mercket es mit gantze vleyßvnd gieng vil zu im vn̄ gieng gern zu d̓ predigye lenger ye mer vnd wz dēnoch nit getaufft.Eins mals gieng das kind kuͤrtzweylen daſah es ein ander kind vor im ligen das het einnater getoͤt. Da erſchrack es vnj gieng von dēkind. vnd vber ein weyl da gewan es ein veſtenmut vnd gieng wider zu dem kind vn̄ gedachtim mir hat geſagt d̓ gut hermelaus wer gottes diener wol ſein vnd wes in der bittet deswirt er alles geweret. vnd ſprach wider ſich ſelber begert got mein von hymelreich zu einemdiener ſo mach er dz kind lebentig durch michda ward das kind zuhand lebentig vnd ſprachzu panthaleon du haſt genedigklich au mir gethan vnd brach die nater von einander. Darnach ſprach Panthaleon zu dem kind wir ſollen zu Hermelao geen vn̄ ſollen vns tauffenlaſſen vnd kamen zu dem heyligen man̄ vn̄ empfiengen den tauff. vn̄ Panthaleon ward einkron des gelaubens vn̄ verwag ſich durch gotwas im darumb geſchehen moͤcht vnnd giengdarnach mit ſeinem vater da ſahen ſye einenblinden man. Da ſprach Panthaleon zu demblinden man̄ das es der rater hoͤrt. wilt du anIeſum criſtum gelauben ſo wil ich dir ſchoneaugen machen. Da ſprach der blind. Hoͤchtich den tag geſehen ſo wolt ich an Ieſum criſtum gelaubē. Da leget ſant Pauthaleon ſeinhand auff des blinden augen vnd ſprach. Lieber herr gib dem man̄ ſeine augē wider durchmeinen willen des bit ich dich. da ward er zuhand geſehend. vnd da ſein vater das zeychenhet geſehen da ließ er ſich tauffen vnnd allesſein geſinde. vn̄ der blind ward auch getaufft.¶ Vnd darnach ſaget man dem keyſer das
Panthaleon ein criſten wer vnd das er ril zeychen thet. das thet im gar zoru vn̄ hieß in furin bringen vnd ſprach. wie haſt du dich verkeret das du vnſer goͤtter gelaſſen haſt vnd biſtnun ein ketzer worden vnd biſt edel vnd reich.dauon zympt dir wol das du deinen mutt verkereft vnd vnſer abgoͤtter anbeteſt. vnd thuſtdu das ſo wil ich dich all zeyt eren vn̄ da er dzgeſprach da lag ein todſiecher man an d̓ ſtatden ſah Panthaleon an vnd ſprach zu im. keyſer es mugen all dein abgoͤtter dē man nit geſundt machen. vnnd du verſundeſt dich daraudas du den chriſten gelauben fur ein ketzereyhaft. vnnd machet den ſiechen geſundt in demnamen gottes. vnd da der keyſer das zeychenſahe das thet im gar zorn auff in vnnd ſpracher ward noch vil menſchē bekeren darumb wilich dar zuͦ thun. vn̄ hieß Panthaleon mit ſtarken banden binden vn̄ hieß in gar ſer ſchlahē.dennoch wz er ſteet an got vnd ſprach. ſolt ichdurch das leydē vn̄ duech des leybs tod michder freuden in dem hymelreich erwegen desthuͦ ich nit. vnd da er das geſprach da ſchandtman das fleyſch von im biß auff das gebein.das leyden leyd er gedultigklichen durch got.Da hieß der keyſer vil brinnender plech bringen vnd hieß im die als lang an ſeinen leib habeu biß das er nahent verbrunnen was. vn̄ daer in dem groſſen leydē was da ſprach er ſeügebet zu got. Da hieß in der keyſer in den lercker furē vnd verbott das im nyemant wederzu eſſen noch zu trincken ſolt geben. vn̄ meynter ſolt hungers ſterben. da pflag ſein der liebgot vnd kam ſelber zu im recht ſam er Hermelaus wer vnd troſtet in inn ſeinem leyden vndmarter. vn̄ ſprach zu im. Gehab dich wol wan̄dir wirt vmb dyſes lebē dort die ewigē frewdfegeben. vnnd macht in als geſundt als ob ernye wundt wer worden. vnd verſchwand darnach. Da frewet ſich ſant Pāthaleon des troſtes gar ſere. vnd dancket dem almechtigē gotſeiner genaden. Da ſaget man dem Reyſer erwerfriſch vnd geſund wordē. dz thet im zorn.vnd hieß in auß dem kercker nemen. vnnd hießim einen groſſen ſteyn an den hals hencken vn̄hieß in ertrencken das theten dy diener. da wzaber got mit ſeiner genad mit im. vnnd ſchyedden ſteyn von im vnd halff im das er wol geſundt an das land kam.acch