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Legenda aurea, deutsch
Seite
LXXXv
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Von ſant

ſant Iacobs vnd lobten got den almechtigenvmb das ſchoͤn zeychen vnd den lieben herrenſant Iacob. Nun biten wir den lieben herrēſant Iacob durch ſein groſſe heyligkeyt. daser vns vmb got erwerb alles das vns nutz ſeyan ſel vnd an leyb. vnd das wir mugen beſitzē

nach diſem leben die frend der ewigen ſeligkeyt. des helff vns got der vater vn̄ got d̓ ſunvnd got der heylig geyſt Amen.Von ſant Criſtofero

Biſtoferus der wasein heyden vnd was geborn von chananea. vnd was zwelff elen lanck. vn̄het einen ſtarcken leychnam vnd het groſſe gelider vnd ein groß antlitz vnd wz gar frolichgeſtalt vnd ee er getaufft ward. da hieß er offerus vnnd da er gerouchs zu voller krafft dagedacht er im ich wil verr wandern vn̄ wil fragen nach dem großten herrē dem wil ich dienen. vnd fragt vberal nach dem groͤßten herren da weyſt man in zu einem groſſen kunig d̓was gewaltig vber vil land vnd leut. Zu demkam er vnd gelobt im zu dienen getrewlichenda empfieng in der kunig ſchoͤn vnd wz ſeinerſterck fro vnd da er etlich zeyt bey im was. dahet der kunig eins mals einen ſpilman. d̓ ſangvorim vnnd vnderweylen ſo nant der ſpilmanye den teufel vnder dem ſingē. So ſegnet ſichye der kunig vn̄ macht ein creutz fur ſich. waner was ein criſten. da weſt Criſtof erus nichtsvmb das zeychen vnd wundert in ſer wz er damit meynet vnd ſprach. Herr wz meinſt du damit dz du zwen ſtrich fuͤr dich thuſt das wolterim nit ſagen. da ſprach Criſtoferus. Herrſag mir es. oder ich beleib nit lēger bey dir. daſprach der kunig. ſo wil ich dir die warheit ſagen wen man den teufel vor mir nennet ſo ge-

ſegen ich mich mit dem zeychen. ſo fleucht er.das thun ich darumb das er icht gewalt vbermich gewinne. da ſprach Criſtoferus. furchteſt du dich vor im vnd iſt ſein krafft als großdas ſye dir geſchaden mag. Nun hab ich dirals manigen tag gedienet vnd wolt wenen eswer kein groſſer noch kein mechtiger denn duSeytt du in denn furchteſt vnd ſein krafft alsgroß iſt ſo wil ich in all zeyt ſuchen biß ich infind vnd wil dem dienen der gewaltig iſt vberdeb. Darnach gieng Criſtoferus vberal. vndſucht den veind. vnd wen er darumb fragt d̓kund im in nit weyſen. Vn̄ eins tags da gieger auff einer groſſē wildnuß vn̄ ſah ein großeritterſchafft reytten. vnd vnder den ſah er gareinen ſchwartzen grewlichen ritter der reyttmit groſſem gewalt. vnd brach ſich von dē andern vnd reyt zu Criſtof ero. vnd ſprach zuͦ imwen ſuchſt du. da ſprach er. Ich ſuch den teufel wann ich wer gern ſein knecht. da ſprach d̓feind. das bin ich. da gelobet im Criſtoferusſein dienſt. da fuͤrt d̓ feind ſeinē knecht mit im Nun kamen ſye eines mals auff ein ſtraßverr dort hin an ein ſtat da ſtnd ein creutz beyeinem breyttē weg. da ſah der veind dz creutzvnd dorſt den weg nit gereyten vnnd das ſah.