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Legenda aurea, deutsch
Seite
LXXXr
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Iacob dem merern

Mx.

alle ſeine frewd die er mit gott hett. das er imzu hilff keme. da erſchyn er im die weil dy huͤtter dennoch wachten vn̄ furt in zu aller oͤberſtauff den thurn. Da neyget ſich der hoch thurnherab auff dy erden. da gieng er on allen ſchaden herauß. vnnd was ledig vnnd loß das ſahen die huͤtter vnd lieffen im nach vnnd gien.gen neben am. da verhenget ſant Iacob das ſylein nit geſehen mochte. Alſo entran er in mitſeiner hilff. Da was er gar fro vnnd dancketgot vnd ſant Iacob der genaden. Eines mals da ritten drey ritter von Lugdun zu ſant Iacob. da kam ein fraw vnd battden einen ritter durch ſant Iacobs willen. dzer iren ſack auff ſeinem pferd furet. dz thet ervnnd liehe ir ſeinen ſtab das ſye daran gieng.Darnach ward im ſein pf erd kranck. da tratter herab. vnd ließ den ſack ligen vn̄ gieng hinden nach. Da ward er ſiech vor hitz vnnd vormuͤd. Vnd da er zu galitzen kam. da ſprachenſein geſellen er ſolt beychten vnnd ſolt vnſernherren nemē. Da lag er drey tag vngeredt vn̄mocht nit beychten. Vnd an dem vierden morgen mocht er als vbel das ſein geſellen wartewenn er ſturb. Da erſewfczet er gar ſchwerlichen vnd ſprach. Ich danck got vnd dem lieben herren ſant Iacob. wan ich bin mit ſeinerhilff von den veinden erloſt. Wan̄ da ich michbeychten wolt als ir mich hyeſſet da kamē dieboͤßen geyſt zu mir vnnd bunden mich als ſerdas ich nichts gereden mocht das zu der ſelheyl gehoͤrt. Da kam der lieb herr ſant Iacob.zu mir vnd trug der frawen ſack in der linckenhand. vnd trug den ſtab in der gerechtē handden ſtab het er fur einē ſpieß vnd den ſack fureinen ſchilt vnd lieff zornigklichen gegen denboͤßen geyſten vnd erſchrecket ſie. vnnd veriaget ſie. Vnd ſeyt mich ſant Iacob mit ſeinengenaden erloſt hat. vnnd mir mein red hat wider gebē. ſo ſendet mir bald nach einē beychtiger. wen̄ ich ſtirb ſchier. Darnach ſprach er zuſeinen geſellen. freund ir ſollet ewerm herrennymmer dienen. wann er iſt verlorn. vnnd ſtirbet ſchier eines boͤßen todes. Darnach beychtet er all ſein ſund. vnd empfieng all ſein gotzrecht vnd ſtarb als bald. Da ſagten ſein geſellen irem herren wie er in geſagt het. da wolt erſein nit gelauben vnnd beſſert ſich nit. da erſtach man in ſchier darnach in einem ſtreyt dzer ſtab.

Da man zalt von Chriſti geburt. eylfhundert iar. da wallet ein burger von der ſtat Parimon zu ſaut Iacob. vnnd hatt in nit andersdenn das er nit furbas von ſeinen veinden gefangen wurd. vnnd batt in nit vmb ſeiner ſelheyl. vnd da er nun wider heym durch ſicilienland zoch. da ward er auff dem meer von denheyden gefangen. da rufft er aber ſant Iacobmit groſſer andacht an vnd bat in das er in erlediget. Da erſcheyn er im vund ſprach zu im.da du in meiner kirchē warſt da beteſt du neurvmb deines leybes freyheit vn̄ vergaſſeſt deiner ſel heyl darumb biſt du als offt gefangenworden. Aber darumb das gott barmhertziiſt. ſo hatt er mich zu dir geſandt das ich dicherledig. Vnd darnach zoch er durch der heyden land vnnd nam der ketten ein teyl mit imzu einem warzeychen. vnnd wenn in etwer vahen wolt. ſo ſy dan dy keten ſahē ſo erſchracken ſie da von vnd fluhen. vnnd alſo kam er onſchaden wider heym in ſein land. das nam alle dye menſchen groß wounder die in ſahen vn̄das hoͤrten. Da man zalt von Criſti geburt zwelffhundert vnd achtvndzweintzig iar. da wz ein einfeltiger grober man ein baur auff einer burg.dy hieſßet pratum. vnd ligt zwiſchen florentzvnd Piſtoricuꝫ. Der zunder ſeine herren ſeingetreyd an. Darumb das er im ſein erb nam.darumb vieng man in an ſant Iacobs abent.vnd vrteylet in zu dem tod vnd band in einempferd an ſeinē ſchwantz vnd wolt in darnachverbrenen. da empf alh̓ er ſich ſant Iacob mitgroſſem ernſt dz er im zu hilff kem. da ſchleyſfet man in lang neur in einem hembd. vn̄ vberſcharpff ſteyn. Da halff im ſant Iacob das erdes ſchmertzens nye empf and vnd kein reunden an ſeiuem leyb nye gewan. en̄ das im ſeinhend nye verſert wurden. Darnach band manin vnd macht ein groß fewer vnj warff in darein. da ruffet er den lieben heyligen hymelfurſten vnd zwelfpoten ſant Iacob mit groſſemernſt an. da halff er im das das holtz vnd dyeband alle verbrunnen. vnnd das im an ſeinenhenden noch an ſeinem leybe nye kein leyd geſchach. Vn̄ darnach wolt man in anderweydverbrennen. da nam in das volck mit gewaltvnd erledigten in. vnd ſprachen. ſeht ir nit dasgot der almechtig mit im iſt. Vnnd im hilffetdurch ſeynes lieben heyligen dieners willen