noch lebt. da ſagt man im es wer war. da giēter mit allen ſeinen frewnde zu dem galgen vn̄namen in herab. vnd frogten in wie im geſchehen were. Da ſprach er. mein lieber herr fantIacob iſt ymmermer vnder meinen fuſſen geſtanden vn̄ hat mir geholffen dz ich noch lebevnd hat vns genieſſen laſſen das wir vnſchuldig ſein. da ſprachen dy menſchen. vnd werenſy ſchuldig geweſen. der lieb herr ſant Iacobhet in nit geholffen. Da vieng man den wirt.der veriach das er in vnrecht getan hett. Daſchleyffet man in vnd radbrecht in. Darnachflugen die huner vber funff meyl in ein ſtat dyheyſt domein vnd wolten nit da ſein da dz vnrecht gericht was ergangen. vnnd in der ſtatſeind ſy noch an einer offen ſtraſſen in einemeyßnen gytter da ſeind ſye wol ſechß hundertiar geweſen. vnd leben noch biß an den iungſten tag. Alſo ward der man vnd der ſun ledigmit d̓ hilff des lieben herren ſant Iacobs desdanckten ſy got vnd im mit groſſem ernſt.¶ Eines mals da was ein fraw die hett ſantIacob gar lieb vnd hett lang ein man das ſynye kein kind gewan. da rufft ſy ſant iarob mitgroſſem ernſt an. vnd bat in das er ir ein kindvmb got erwurbe vn̄ gelobt im auch alweg ſeinen abent zu eren mit vaſten. vn̄ wolt im auchdes tags ſprechen zehen pater noſter. vnd zehen Aue maria. da ward dye fraw ſchwangereines kindes vnd gewan darnach einen ſchoͤnen ſun. da ward ſie gar fro vnd dancket gottvnd dem lieben herren ſant Iacob.¶ Eins mals da was ein man der het ſant iacob gar liebe. den viengen ſein feind zu einenzeyten vnd legten in in einen turen das wz imgar leyd. vnd rufft den lieben herren ſant Iacob an mit groſſem ernft. vnd bat in das er imvmb gott erwurb durch alle dye frewde die ermit got hett das er ledig wurd. Da erhoͤret inder lieb herr ſant Iacob vnnd halff im dz ſichder turen als nahent zu der erden neyget dasder man herauß auff dy erden trat. vn̄ entranſeinen veinden mit der hilff gottes vn̄ des heyligen herren ſant Iacobs. da ward er gar fro.vnd dancket got vnd im der genaden.¶ Iu einen zeyten was ein menſch der het vilvnd groß ſund getan. da beychtet er eins malseinē biſchoff ſein ſund. Vnnd da er in gehoͤrtda torſt er in nit entledigen da von das er alsgroß ſund het getan vnd ſchreyb ſein ſund an
einen brieff vnd ſchicket in ſant Iacob. vn̄ daernun zu ſant Iacobs munſter kam. da legeter den brieff auff ſant Iacobs altar. das wasan ſeinem hochzeytlichen tag. vnd bat den lieben herrē ſant iacob durch alle die guͤt vn̄ wirdigkeit die er mit got het das er ſein ſund abtilget. vnd im da zu erkennen geb das im gottſein ſund vergeben hett. Darnach nam er denbrieff ab dem altar. da waren ſein ſund abgetilget. Da ward er gar ſer fro vnd dancket dēalmechtigen got vnd ſant Iacob irr genadenmit groſſem fleyß vnd dienet dem lieben herren ſant Iacob furbas mit vleyß. vnd ſagt daoffenwetlichē die genad die im ſant iacob erworben het.¶ Da man zalt nach criſti geburt tauſent vn̄ſibentzig iar. da ſameltē ſich zu lutringē dreyſſig man zu ſamē vn̄ woltē zu ſaut iacob wallē.vn̄ gelobtē all zu einand̓ trew vn̄ warheit zeleyſtē den̄ neur einer d̓ gelobt nit zu in. Vn̄ da ſyauff dē weg warē da ward einer vnd̓ in ſiech.da warten ſein dy andern zwelf tag. Darnachlieſſen ſy in alle dē d̓ ſich nit zu in verſprochenhet d̓ beleyb bei im vn̄ pflag ſein wol bey ſantmichels berg wol vierzehē tag. da ſtarb er andē abent. da na er dē totē leychnā bey d̓ nachtvn̄ wolt in in ein buͤſte tragen. wan̄ er forcht d̓heydē zorn. da reyt im ſant iacob entgegē vndtroft in vn̄ ſprach. Gib mir den totē vn̄ ſitz duhinder mich auff das pfert vnd reyt mit mirdz tet er. Da ryten ſye in der einē nacht biß anden morgen fruͤfunfftzehen tag weid. vn̄ dady morgenroͤt auffgieng da kamen ſy zu ſantIacobs munſter. Da ſprach ſant Iacob zu imdu ſolt zu den korhern geen vnnd ſprich zu in.Ich hab in bey dir emboten das ſy mir meinēbilgram begraben vnd ſag deinen geſellen dzſy ir walf art verloren habē. damit verſchwāder. da ſaget der man den korherren wz in ſantIacob emboten het. da begruben ſye den bilgram mit andacht. darnach ſaget er ſeinē geſellen was in ſant iacob emboten het vnd wiees im mit im ergangen were vnd wie er mit imgeredt het. das nam ſy groß wunder. vnd wasyn leyd das ſy ir fart verloren heten vn̄ lobtenſaut Iacob vmb das groß zeychen vnnd ſagten es offenlichen vnnd baten in mit andachtdz er in ir ſund vergebe. ¶ Es ſchreybt meyſter Hugo das eynes mals eyn bilgram zuſant Iacobs grab giong. Da erſheyn im der