Von ſant
ſtrecket ir kelen dar. da ſchlug man ir ir heyliges haubt ab. da fur ir ſel zu den ewigen freuden. Da begrub man irn heyligen leychna mitandacht in der ſtat antiochia. da geſchahē beydem grab vil zeychen. Nun ſullen wir die lieben iunckfrawen bittē das ſy vns vmb got erwerb das er vns behut vor totlichen ſundē vn̄
vor allen weltlichen ſchanden vnd vns gebeingutz end vnnd nach diſem leben das ewig leben. des helff vns got vnd die lieb iunckfrawſant Margareth Amen.Von Reyſer Beinrich
Eyſer weinrich wzein gewaltiger hertzog in beyer lanbde vn̄ ward keyſer nach criſti geburttauſent iar. vn̄ was ein criſten vnnd forcht gotvnd was tugentlich vnd wz d̓ geſchrifft wolgelert vnd was demuͤtig. vnd vbernā ſich ſeyner eren nit vnd was gerecht vnd dienet gotttag vnd nacht mit beten. mit vaſten. mit wachen vnd mit vil ander guter vbung.¶ Eins mals was er in Beyern an ſeinem gebet da entſchlieff er. Da trawmet im wie er inſant Wolffgāgs munſter were. vn̄ wie er ſantwolffgang bey dem grab ſehe ſteen. da bat inhertzog Heinrich fleyſſigklich das er im ſeingenad tet. da trat ſant Wolffgang fur in vndſprach. Sih fleyſſigklich an die wand die beymeinē grab ſteet vnd liß da ſelben. Da ſah erauff vnd laß das. dz ſprach nit mer. den̄ nachſechſen. da erwacht der hertzog vnd trachtetwas das bedeutet. vn̄ gedacht im es meint dzer nach ſechs tagen ſterben ſolt. vnd beychtetall ſein ſund vnd gab almuſen vn̄ bereytet ſichdarzu. Da nun ſechs tag hinkamen. vnd da erdennoch lebt. da gedacht er im es meint ſechswochen vn̄ kert ſich aber zu got. Da nun ſechswochen hin waren. da gedacht er im es meyntſechs monet. vnd da im aber nichts geſchachda gedacht er es ſeind ſechs iar vnd hielt ſich
aber zu got vnd gelobet ſein keuſcheit zu halten biß an den tod. Vnd an dem ſechſten tagvnd ſechs iaren kam er gen Rom vnd ward zuReyſer erwelet. Da beſan er ſich wol das dertrawm ergieng als er geſehen het. vn̄ dancketgot ſeiner genaden vnd ſant Wolffgang.¶ Reyſer Heinrich bracht gar vil biſtūb wid̓die zerſtoͤrt waren. Ein biſtumb heyſt Hyldeſheym. Da ward er erzogen vnd der geſchrifftein gelerter. So hieß eins Meydburg de gaber groß gut. Vnd dem biſtumb zu Straßburgvnd zu Merſpurg vnd Beheim vn̄ Polen dēhalff er allen mit ernſt vn̄ gab in groß gut. vn̄hildeßheym der ſtat gab er ſant Gothart zueinem biſchoff deſſelben ſye gen got wol genieſſen.¶ Eynes mals hieß d̓ keyſer ein herf art außſchreyen da kamen zu dem keyſer vil herren vn̄furſten. vn̄ gelobten dem Reyſer ſy wolten imhelfen vnd alſo reyt der keyſer mit einē groſſen her zu winden land. vn̄ der keyſer na adrianus ſchwert des martrers. das het man manigen tag fur heyltumb behalten. vnd gurtel esvmb. vnd kam mit ſeinem her gen Merſpurg.da wolten ſie den ſtreyt haben. da rufft d̓ keyſer vnſern herren an vnd ſprach. O almechtiger got bis wider alle die dy mich anfechten.vnd begreyff den ſchilt vnd die waffen. vnns