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Legenda aurea, deutsch
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LIXr
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Synofrodoſa

.IIX.

Inofrodoſa die wzein criſtin dye het ſiben kind dy waren allcriſten vn̄ hetten got lieb vnddienten im mit fleyß. Iu den zeyten was Adrianus keyſer d̓ was ein heyden vn̄ macht ſeinenabgoͤtern ein tempel in d̓ ſtat Tyburcia. Nunwas ein ſtat da dy hyeß thaſie. da was ein abgot in̄ der ſprach zu dem volck vnd opfert vnsdy fraw Sinof rodoſa nit mit irē kindē ſo wiſſdz wir euch kein antwort mer gebē woͤllē. wan̄ſi iſt wol behut von got vnd thut vns ir gebetgar wee. Da dz der keyſer hoͤrt. da hieß er dyefrawen fahen vnd ir ſiben ſuͤn. vn̄ hieß ſie fuͤrin bringen vnnd ſprach zu der muter. Opfertvnſern goͤttern nach vnſer ee od̓ ir muͤſt ſterbēda ſprach dy fraw. Ich weyß wol dz mein māSeculus vn̄ ſein bruder amantius lebten nachgottes geboten vn̄ wurden nach gotes gebotenthaubt. dauon beſitzen ſie dz hymelreich. ſomag mir auch nit liebers geſchehē. dan̄ ob ichauch mit d̓ marter kum̄ zu in. da ward d̓ keyſerzormg. vnd hieß dy frawen zu dē tempel fuͤrē.zu dem abgot hercules vn̄ ſprach zu den heyden. wolt ſy dem abgot nit opfern ſo ſolten ſyeir des erſten dye zen außſchlahen. dz thete ſyvnd hanckten ſie darnach bey dem har auf. vn̄hieß ſy darnach ertrencken. da fur ir ſel zu denewigen freudē. Darnach ſandt d̓ keyſer nach

den ſiben ſuͤnē vnd ſprach zu in ſye ſoltē ſeinēabgoͤttern opfern ſo wolt er ſy lieb vnd werdhaben. des wolten ſy nit tuͦn. da hyeß er ſy aufein feld fuͤren vn̄ hieß in allen ſeul machē daran man ſy mit ſperen durchſtech. das geſchahalſo durch dy diener da furē ir ſelen zu dē ewigen frewden. Darnach hieß d̓ keyſer ein grabmachen vnd hieß ſy all ſiben darein ſtoſſen vn̄hieß ſy wol verwerffen vn̄ ſprach. Es ſoll keincriſtē dy zaubrer wiſſen. wan̄ ſy wuͤrden ſy fuͤrmartrer haben. zehant fuͦr d̓ feind in des keyſers tochter vnd ſprach da auß ir. Ir heyligenmertrer ir brennet mich gar ſer. vnd ruͤfft vndſchrey. Wee mir heut vnd ymmer wz hat meinvater getan. vnd lieff zu der heyligē grubē. dakund ſie nyemant von bringen. Vnd zuhandtſchlug in der feind ſer. das hoͤrten dy lewt wolvnd ſahen doch nit wer in ſchlug. darnach ertoͤdt er in vnd fuͦr ſein ſel in dy helle zu ewigerverdamnuͦß. da vor vns got der almechtig behuͤt. alſo rach got ſein lieb vn̄ außerwelt freūdNun bittē wir dy liebē heyligē dz ſye vns vm̄got erwerben dz wir hie menſchen werdē nachgottes lob vn̄ vns verleych darnach das ewigleben Amen.Von ſant kilian vnd ſeyner geſelſchafft.

Er lieb herr ſant Rilian was gar edel vnnd was geborenvon heydniſchem geſchleht vō ſchotten land vnd ward ein criſten vnd het got liebvnd kam in ein kloſter vnd ward darinuen prie

ſter vnd dient got mit fleyß tag vnd nacht mitbeten mit vaſten. mit wachen vnd mit vil anderguter vbung. Darnach ward er eyn prelat. dagedaucht in im wer zu wol in dem kloſter vndmacht ſich darauß vnd kam gen Würtzburg.