Von ſant
da kam ſant Gall vnd ſant Columban zu im.da lerer er ſy das ſy got lieb hetten vnd bekerten dye heyden zu got. vnnd da ſye ein weyl zuͦwirtzburgk waren da furen ſy gen Rom zu dēbabſt da waren ſy auch etlich zeyt beyeinand̓.Vnd da der babſt Rilianus heyligs leben erkant. da weyhet er in zu biſchoff vnnd hieß ingen wirtzburgk faren. das tet er vnd predigetda criſten gelauben vnd ſendet ſant gallen inſchwaben land. Da fur ſant Eolumbanus genMeyland. Darnach bekert ſant Rilian dē hertzogen Goſpertū vnd alles francken land zugot. Nun ward ſant Rilian geſagt dz des hertzogē fraw nit recht bey dem hertzogē moͤchtſein wan̄ man het ſy vor ſeynē bruder gegebenda weſt ſant Rilian wol das es wider got wasvn̄ verhal das vn̄ wolt es nit offenwam durchder newen criſtenheyt willen bis das er ſy basgefeſtnet.¶ Darnach gieng der lieb herr ſant Rilian zudē hertzogen vn̄ lernet in vn̄ ſprach. Seyt dichgot den rechten weg hat gelert zu dem himelreich ſo ſolt du alles dz laſſen dz wider got iſtvn̄ deines bruders weib folt du nit habe. wan̄es iſt vnrecht vnd laß ſye durch got. da gewander hertzog willen er wolt es tun vnd wolt dyefrawen laſſen durch got wie wol es im zum erſtē ſchwer was doch mocht er es ytzund nichtgethun wann er muͦſt an einen ſtreyt. vnnd batſant Rilian das er bit biß dz er herwider kemVnd da das dye hertzogin hoͤrt da ward ſyegar zornig auff ſant Rilian vnd wz ir gar leiddas ſy den herren ſolt laſſen. Vnd da der hertzog hin reit da hieß dy hertzogin gaylana dēheyligen biſchoff ſant Rilianū vnd ſein geſellen bey der nacht ertoͤten vnd hieß ſy heimlichbegraben. Vnd da dye diener zu in kamen dafunden ſie den heyligen biſchoff vnd ſein geſellen an irem gebet. vnd ſchlugen ſye zu todt.vnd begruͦben ſy heimlichen in der zell do ſy innen waren. Da furē ire ſelen zu dē ewigē frewden. Da ſprach dy fraw zu den dienern. Wen̄man euch fraget wo Rilianus vnd ſein geſellēſein. ſo ſolt ir ſprechē ſie ſeind kirchfert gegāgen. Darnach hieß dy hertzogin ſtell auß d̓ ſelben zell machen. darumb das dy roß vnd dasvihe auff den lieben heyligen ſteen ſolten dasdoch nit zymlichen was.¶ Nun hieß ein fraw Burgudia dyſaß beyder zel dye het wol gehoͤrt das man die heylit
gen ertoͤdt het vn̄ torſt eß nyemant ſagen vndda ſy ſterben ſolt da ſagt ſye es allen mēſchē.Vnd da der herr wider heim kam da fragt erwoo der biſchoff ſant Rilian wer. da ſprach dyfraw ſie ſeind vor manchē zeyten kirchfert gegangen. da wolt er wenen es wer war. vnd wzim leyd. Darnach wurdē die alle mit dē boͤſengeyſt behafft dy ſant Rilian vnd ſein geſellenertoͤdt hetten vn̄ dy feind peynigtē ſie gar ſervnd das ſy ſchryen mit lauter ſtym̄. Herr ſantRylian hilff vns auß diſer not. heyliger mertrer wir haben vnrecht gethan das wir dich ertodt haben vnd lieffen hin vnd her mit dē geſchrey biß das ſy nider vielen vn̄ ſturben. darnach fuͦr der feind in dye hertzogin dy ſchreygrewlichen vnd ſprach. Es iſt billich dz ich dynot leyd darūb das ich die diener gottes hießertoͤten. Da ſchrey der feind auch auß ir. weewee. Kilian mir thut dein gebet gar wee. vnnddy frawnam alſo ir endt mit dem grewlichengeſchrey. vnd fur alſo in dye helle der ewigenverdamnus. da vor vns got behuͤt. Da weſt d̓hertzog nit das man die heyligen ertodt het.vnd nam in der red groß wunder dy ſein frawgethan het. Da lag der lieb her ſant Rilian ander vnwirdigen ſtat biß das es got offenwaren wolt.¶ Eins tags da giēg ein ſchuͦlerlein zu dē brieſter Achalongus vn̄ ſprach. du ſolt uit geſtattēdz ſant kilian vn̄ ſein geſellen lēger da ligē ander vnwirdigen ſtat. Da achtet der prieſter d̓red nit. da erblindet er an beyden augē vn̄ verſtund wol das er es an den heyligen verdienthet. Daruach kā ein ſtym̄ vō hymel dy ſprach.warumb gelaubeſtu nit das dir der ſchuͦler geſagt hat er wayß es doch von got da lieff derprieſter bald zu dem ſchuͦler vnd fraget in wody leychnam begraben werē da weyſt er in andie ſtat. Da kam der prieſter vnd ruͤfft die heyligē mit andacht an. da gab im got ſein geſihtwid̓ durch ſeyner diener willen. Darnach kamd̓ prieſter zu dē biſchoff Bouifacio zu mentzder bekant ir heyligkeyt wol. vnd reyt mit derpfaffheit. vnd erhub dye heyligē wirdigklichen vnd beſtetet ſy an ein erliche ſtat. Da gientein guter geſchmack von in. da lobten dy menſchen got vn̄ die heyligē mit groſſer andacht.¶ Von ſant ffelicitas niren ſiben ſunen.